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Post stellt Produktion von Streetscootern noch in diesem Jahr ein

Streetscooter. (Bild: Deutsche Post)

Die Post setzt weiterhin auf Elektromobilität, will aber selbst keine Fahrzeuge mehr produzieren. Offenbar hat sie keinen passenden Käufer für Streetscooter gefunden.

Die Deutsche Post stellt die Produktion ihrer Streetscooter noch in diesem Jahr ein. Die Konzerntochter wird zum reinen Betreiber der Bestandsflotte, wie die Deutsche Post mitteilt. „Wir haben immer gesagt, dass wir kein Autohersteller sein wollen“, sagte Vorstandsvorsitzender Frank Appel laut Pressemitteilung.

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Weltwirtschaftliche Unsicherheit gab den Ausschlag

Die Post wollte Streetscooter bereits seit Längerem verkaufen. Angesichts der aktuellen weltwirtschaftlichen Unsicherheiten bricht das Unternehmen die Suche nach einem passenden Käufer jetzt ab. Eine weitere Skalierung ohne einen passenden Partner entspreche nicht der strategischen Zielsetzung der Deutschen Post, so Appel.

Voraussichtlich würden sich die Auslieferungen der schon bestellten Fahrzeuge noch bis ins nächste Jahr hinziehen, sagte ein Sprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Neubestellungen werde es aber nicht mehr geben.

Für die Umstellung von Streetscooter auf einen reinen Betreiber rechnet die Post einmalig mit Kosten von 300 bis 400 Millionen Euro. Zusammen mit der Entscheidung zu Streetscooter gab die Post bekannt, ihre Ergebnisprognose für 2020 angesichts der unvorhersehbaren Auswirkungen des Corona-Virus unter Vorbehalt zu stellen.

Unabhängig von der Entscheidung, keine Elektrofahrzeuge mehr selbst herzustellen, will die Deutsche Post ihre Flotte weiterhin auf E-Mobilität umstellen. Bis 2050 will sie durch die Logistik keine Emissionen mehr ausstoßen.

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