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Praxistipps: Fünf Stolperfallen für professionelle Webworker und wie man sie umgeht

Wer professionell als Webworker unterwegs ist, hat täglich mit einer Vielzahl unterschiedlicher Probleme zu kämpfen. Darunter sind auch einige Dinge, die sich zunächst gar nicht nach einem Problem anfühlen, sich dann aber plötzlich als Stolperfalle entpuppen und sogar die eigene Existenz in Frage stellen können. Fünf dieser Stolperfallen hat Six Revisions gefunden und zeigt, wie man sie umgehen kann.

1. Stolperfalle: Ich bin ein Hansdampf in allen Gassen. Statt sich in möglichst vielen Bereichen zu versuchen, sollte man sich besser auf einige wenige Kernbereiche konzentrieren, die man dann umso besser beherrscht.

2. Stolperfalle: Ich nehme jedes Projekt an, dass ich kriegen kann. Statt jeden Auftrag anzunehmen, sollte man sich genau überlegen, welche Ressourcen noch zur Verfügung stehen und was man wirklich leisten kann. Ansonsten ist man schnell überfordert und hat den Kunden verärgert.

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3. Stolperfalle: Ich brauche keine Business-Strategie. Auch wenn das Geschäft anfangs von alleine zu laufen scheint, eine Business-Strategie ist unerlässlich. Ohne festgelegte Ziele wird man sich nicht weiterentwickeln können und bleibt langfristig hinter der Konkurrenz zurück.

4. Stolperfalle: Vernachlässigung der bestehenden Kunden. Sobald ein Projekt abgeschlossen ist und der Kunde damit glücklich ist, sollte man sich den Kontakt warmhalten, damit man mögliche Probleme schnell beseitigen kann und für Folgeaufträge präsent ist.

5. Stolperfalle: Einnahmen werden nicht in Wachstum investiert. Wer seine Einnahmen grundsätzlich aus seinem Unternehmen herauszieht und nicht in seine Zukunft investiert, entzieht dem Unternehmen langfristig die finanzielle Grundlage und bekommt Probleme, wenn Engpässe überwunden werden müssen oder Anschaffungen anstehen.

Könnt Ihr das bestätigen, widerlegen, ergänzen? Dann gern her mit Euren Erfahrungen, Hinweisen und Tipps in den Kommentaren.

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Dein t3n-Team

2 Kommentare
no5251
no5251

Full Ack ;-)

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Barbara

Da kann ich nur zustimmen. Es stimmt auf jeden Fall, dass man nicht alles für kurzfristiges Geld machen sollte. Bei Nr. 2 bin ich am Anfang meiner Selbständigkeit mal reingefallen. Das Projekt hat absolut keinen Spass gemacht, war mit viel unbezahltem administrativem Aufwand verbunden und das Geld definitiv nicht wert. Seither nehme ich mein Bauchgefühl viel ernster.

Bei Nr. 4 gibt es manchmal Ausnahmen. Es gibt Kunden, die einem mehr schaden als nützen. Zum Glück aber nicht allzu oft :)

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