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Magdalena Rogl und die Kraft der Empathie

Sie ist eines der bekanntesten Gesichter in Deutschlands Digital-Szene. Jetzt sorgt Magdalena Rogl mit einem Buch dafür, dass über das Thema Emotionen am Arbeitsplatz gesprochen wird, und erklärt, warum Empathie für bessere Ergebnisse sorgen kann.

Von Holger Schellkopf
2 Min. Lesezeit
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Magdalena Rogl erklärt, warum Emotionen am Arbeitsplatz oft unterschätzt werden. (Foto: Thomas Dashuber)

Der Berufsweg von Magdalena Rogl ist ebenso ungewöhnlich wie beeindruckend. Aus der alleinerziehenden Kinderpflegerin mit zwei kleinen Kindern wurde in nicht viel mehr als zehn Jahren eine der zentralen und prägenden Figuren des Digitalen Deutschland.

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Fast schon nebenbei hat sie bei Microsoft die Rolle des Corporate Influencers hierzulande neu definiert, hat sich selbst zum Role Model entwickelt. Sie lebt mit ihren Kindern in München.

Das alles spielt schon deshalb eine Rolle, weil Lena, wie sie von allen genannt wird, bei ihren beruflichen Stationen immer echt geblieben ist, eine ganz natürliche Authentizität vorlebt. Dazu gehören bei ihr auch Emotionen. Gefühle, die sie inzwischen auch im Beruf offen zeigt. Das ist für viele Menschen noch immer irritierend, manche halten es für unprofessionell.

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„Du bist zu emotional“

Genau mit diesem Vorwurf wurde Magdalena Rogl bereits vor einiger Zeit konfrontiert: „Du bist zu emotional“, war der Satz einer Kollegin. Ein Satz, den man nach einer wichtigen Präsentation im Arbeitsumfeld nicht unbedingt hören möchte. Lena Rogl aber hat dieser Satz zum intensiven Nachdenken angeregt. Er war für sie auch Anlass, sich öffentlich mit dem Thema Emotionen in der Arbeitswelt auseinanderzusetzen und letztlich auch das Buch „MitGefühl“ zu schreiben.

Mit diesem Buch will Rogl erklären, warum Emotionen im Job aus ihrer Sicht nicht nur unverzichtbar sind, sondern zu einer besseren Arbeitswelt beitragen können. Es geht um Mitgefühl, auch für sich selbst. Es geht aber auch darum, warum die Arbeitswelt der Zukunft emotionaler sein wird und Human-Resources besser zum Human-Relations werden sollten.

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Tatsächliches Selbstbewusstsein

Im Gespräch mit t3n erklärt Lena, warum gerade Selbstbewusstsein dabei eine besonders wichtige Rolle spielt. Es geht dabei aber nicht darum, von sich selbst ganz besonders überzeugt zu sein und entsprechend aufzutreten. Es geht im wörtlichen Sinne darum, sich selbst bewusst zu werden, warum Reaktionen auf Menschen oder auf Situationen auf eine bestimmte Art ausfallen.

Dieser bewusste Umgang mit Emotionen schaffe auch die Grundlage für Verständnis, für Empathie – und sorge am Ende auch dafür, dass Mitarbeitende und Unternehmen Potenziale deutlich besser nutzen können.

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Emotionen als Grundlage für Erfolg

„Ich bin davon überzeugt, dass Emotionen im Job unverzichtbar sind“, sagt Rogl, die seit 2016 für Microsoft arbeitet und vor gut einem Jahr vom Head of Digital Channels in ihre jetzige Rolle als Project Lead Diversity & Inclusion gewechselt ist. Es brauche ein Bewusstsein dafür, dass Emotionen essenziell für den Teamerfolg seien.

Das gilt auch und vor allem für Führungskräfte. Lena Rogl setzt dabei auf „Vulnerable Leadership“. Der Begriff wurde geprägt von Brené Brown, Professorin an der University of Houston und Autorin einiger Bestseller zu den Themen Management und Leadership. Die beste deutsche Entsprechung sei empathische Führung.

Es gehe darum, als Führungskraft auch eigene Verletzlichkeiten zuzulassen. Offen damit umzugehen, dass man nicht allwissend sei, und damit auch Sicherheit in der Unsicherheit zu vermitteln.

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