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Fundstück

Learning by doing: Dieser Mann brachte sich in 4 Monaten Web3 bei und fand einen Job

Kacie Ahmed fasste den Entschluss, Web3-Entwickler zu werden. Ganz ohne jegliches Vorwissen und auf eigene Faust. Nicht mal ein halbes Jahr nach seiner Idee verdiente er sein erstes Geld als Web3-Developer.

2 Min.
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Als Kacie Ahmed zum ersten Mal wirklich ins Web3 einstieg, hatte er noch das Gefühl, dass es ziemlich einfach sei. (Foto: Morocko / Shutterstock)

„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“ ist einer dieser Sprüche, die sich oftmals als Wandtattoo in Teenie-Zimmern wiederfinden. Der 23-jährige Kacie Ahmed beschloss vor rund vier Monaten, etwas in seinem Leben zu ändern und teilte pünktlich zum Jahresende seine Geschichte.

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Ahmed wollte tief in die Web3-Entwicklung eintauchen – ein Bereich, der ihn faszinierte, von dem er jedoch nicht den blassesten Schimmer hatte. Laut eigenen Aussagen wusste er nicht einmal, was eine Blockchain ist. Als er zum ersten Mal wirklich ins Web3 einstieg, hatte er noch das Gefühl, dass es ziemlich einfach sei.

Er lernte Solidity, um Smart Contracts zu erstellen, und JavaScript, um diese zu testen. Sobald er beide Programmiersprachen dank Tutorials beherrschte, begann er damit, sie einzusetzen. Ahmed entwarf sein erstes NFT, erstellte eine eigene Kryptowährung und setzte dezentrale Anwendungen um. Für alle drei Projekte benötigte er gerade einmal einen Monat. Weil es so gut lief, fühlte er sich bereit, sich auf eine Stelle als Web3-Entwickler zu bewerben.

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Schwieriger als gedacht

Was folgte, waren 15 Absagen. Nicht zu einem Vorstellungsgespräch wurde der Neu-Entwickler trotz Informatikabschluss eingeladen. Seine Kenntnisse waren einfach nicht ausreichend. „Rückblickend war klar, dass mich einmonatige Tutorials nicht weit genug bringen würden. Aber wenn Sie sehen, wie 18-Jährige im Web3-Bereich an einem einzigen Tag Ihr Jahresgehalt verdienen, werden Sie weniger rational“, schreibt Ahmed in einem Blog-Beitrag.

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Nach ein paar weiteren Wochen und Absagen wurde er endlich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, nach dem er zu der bitteren Erkenntnis kam, dass das Erstellen von NFT, Kryptowährungen und DApps nur an der Oberfläche des Web3 kratzt.

Ahmed erkannte, dass er es alleine nicht schaffen würde, die komplexen Herausforderungen der Web3-Entwicklung zu meistern. Er entschied sich deshalb, einer Entwicklergruppe beizutreten. „Stellen Sie sich das so vor, es ist viel effizienter, mit anderen zu lernen, als alleine zu lernen. Zum Beispiel, wenn Sie in einer Gruppe von drei bis vier Personen sind und ein Typ einen Fehler macht und den Rest der Gruppe davon unterrichtet; plötzlich bist du weiter vorne, als du es alleine gewesen wärst“, begründet Ahmed den Schritt.

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So kam Ahmed immer schneller voran und lernte schnell, da er nicht nur seine Fehler sah, sondern auch die der anderen Gruppenmitglieder. Er lernte nicht nur aus den Hunderten Fehlern, die er selbst in einem Monat machte, er lernte aus den Hunderten Fehlern jedes Einzelnen, was die Lernkurve um ein Vielfaches maximiert.

Fehler sind wichtig

Ahmed verbrachte täglich vier bis fünf Stunden in Twitters NFT-Blase. Zunächst um sich mit all den Begrifflichkeit vertraut zu machen, später um sich selbst einen Namen zu machen. Er stellte sich als Entwickler vor, was dazu führte, dass Leute ihn kontaktierten, um freiberuflich an ihren NFT-Projekten mitzuwirken. Er erarbeitete sich einen guten Ruf und gilt in der Branche als kompetent und vertrauenswürdig, was ihm jede Woche mehrere Anfragen für freiberufliche Tätigkeiten einbringt.

Heute arbeitet Kacie Ahmed fest in zwei verschiedenen Jobs im Web3-Bereich. Zum einen als Entwickler, zum anderen als technischer Redakteur. Er hält sogar Vorträge und Panels über eine Welt, die ihm noch vor vier Monaten unbekannt war. Wie er das gemacht hat? Er hat Fehler gemacht, hat daraus gelernt und ist drangeblieben.

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Kommentare (1)

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Max

Ein Teaser mit „ganz ohne jegliches Vorwissen“ – 3 Absätze weiter dann im Nebensatz „trotz Informatikabschluss“. Kann man so schreiben, muss man aber nicht.

Aber Hut ab vor der Leistung des Mannes, sei ihm gegönnt!

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