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Steam: Dieses Aufbauspiel ist wholesome – und perfekt für die freien Tage

Ihr sucht ein Spiel, das euch den Feierabend versüßen kann? Wir haben einen Steam-Tipp für euch: In „Terra Nil“ sollen Spieler die Erde ­mithilfe von Greentech wieder ergrünen lassen. Ein entspanntes Spiel mit über­raschendem Ende.

3 Min. Lesezeit
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Terra Nil ist wholesome. (Screenshot: Free Lives)

In Videospielen geht es oft um Vernichtung: gigantische Waffen und verheerende Schlachten, die brennende Erde zurücklassen. Aber das Zurückgebliebene, der Schutt und die Asche, spielt nur selten eine Rolle. „Terra Nil“ von Free Lives für Steam auf PC, iOS und Android stellt genau diese menschlichen Spuren in den Mittelpunkt. Denn in diesem Spiel ist die Erde am Ende.

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Ökosysteme sind kollabiert, spielt nur selten eine Rolle. „Terra Nil“ von Free Lives für Steam auf PC, iOS und Android stellt genau diese menschlichen Spuren in den Mittelpunkt. Denn in diesem Spiel ist die Erde am Ende. Ökosysteme sind kollabiert, der Boden trocken und unfruchtbar. Tiere und Pflanzen haben keine Lebensgrundlage mehr. Und Menschen sowieso nicht. Was könnte da helfen? Ein Superheld, der alles wieder in Ordnung bringt? Magie, die das Leben zurückholt? Nein, in „Terra Nil“ ist Greentech die Rettung.

Aufbau ohne Menschen

Das Spiel gehört zu einem Genre, das in Deutschland besonders beliebt ist: Es ist ein Aufbauspiel. Doch anders als in „Anno 1800“ oder „Die Siedler“ geht es eben nicht darum, eine florierende Stadt aufzubauen, um irgendwann mit einem industriellen Imperium zu enden. Vielmehr soll der Mensch hier gar keine Rolle spielen.

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Dieser Artikel ist zuerst im t3n Magazin 72 erschienen. In der aktuellen Ausgabe widmen wir uns Jobs der Zukunft. Schau dir jetzt das neueste Magazin an.

„Terra Nil“ funktioniert grundlegend so: Die Spieler beginnen auf einem ausgestorbenen Planeten. Also bauen sie Bewässerungsanlagen oder Windturbinen, um mit Strom und Wasser den Boden wieder fruchtbar zu machen. Im Laufe des Spiels kommen viele andere Gebäude hinzu. Entgiftungsanlagen, die Flüsse reinigen, oder solarbetriebene Gewächshäuser, die die Pflanzen zurückbringen.

Dabei ist es wichtig, wo diese Gebäude und Anlagen platziert werden, denn sie haben unterschiedliche Auswirkungen auf ihre direkte Umgebung. So lassen bestimmte Forstanlagen etwa einen Wald in ihren Parametern wachsen. Dafür braucht es aber den passenden Boden, damit Bäume Wurzeln schlagen können. Ebenso gilt es, die verschiedenen Objekte passend miteinander zu kombinieren, um mehr Punkte zu bekommen. Eine Bewässerungsanlage in der Nähe eines Gewächshauses ergibt logischen Sinn und wird vom Spiel entsprechend belohnt.

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„Terra Nil“ bietet vier verschiedene Biome, die unterschiedliche Taktiken erfordern. Von tropischen bis zu arktischen Ökosystemen sollen alle wieder aufblühen – -inklusive der -Tiere, die hier einst lebten. Ein virtuelles Kompendium im Spiel -erklärt die verschiedenen Aufgaben, die die Spieler er-ledigen müssen. Ebenso werden die Geräte und ihre Funktionsweisen beschrieben – und auch zu den Tieren und ihre Eigenschaften gibt es Informationen.

Der Fokus auf die Natur und wie sie zu retten ist, steht hier also ständig im Fokus. Damit ist das Spiel auch ein Kommentar auf unsere immer wärmer werdende Erde und darauf, wie der Mensch dazu beigetragen hat.

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„Wholesomes“ Spielvergnügen

Insgesamt will „Terra Nil“ aber „wholesome“ sein, also bei den -Spielern ein wohlig-warmes Gefühl auslösen. Die -Spielmechaniken sind entschleunigt und können geradezu entspannend sein. Die Soundkulisse unterstützt die friedvolle Atmosphäre und die Optik des Spiels zeigt in vielen kleinen Details eine langsam wieder gesundende Erde.

Das Thema – der Klimawandel und was man gegen ihn tun kann – wird selten in Videospielen aufgegriffen. Zumal das Medium selbst mit seinem hohen Stromverbrauch und der -Hardware, die viele Ressourcen frisst, nicht unbedingt zu einer gesunden ökologischen Bilanz beiträgt. Das kann man bei einer kleinen Runde „Terra Nil“ nach Feierabend – das Spiel ist in etwa sechs Stunden durchgespielt – aber vielleicht mal kurz vergessen.

Und sich stattdessen wenigstens virtuell darum kümmern, dass unsere Erde wieder lebenswert wird. Der Clou ist übrigens, dass zum Schluss alles wieder abgebaut werden muss, „Terra Nil“ endet im Recycling. All die so nützlichen Gebäude und Anlagen werden wieder in ihre Einzelteile zerlegt und abtransportiert. Und das ist in „Terra Nil“ das Happy End: Greentech, die überflüssig wird. Weil die Natur es jetzt allein schafft.

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2 Kommentare
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Dein t3n-Team

Thomas

Und wer die Mobile Version kostenlos spielen möchte hat Glück, wenn man Zugriff auf ein aktives Netflix Abo hat(zumindest bei Android bin ich mir sicher, denke aber iOS sollte da auch drin sein).

Antworten
Jo

Das Spiel klingt klasse.

Aber: Bitte seid nicht so voreingenommen. Es ist auf dem PC kein exklusives Steam-Spiel.
Man kann dieses Spiel auch über GOG beziehen. Vielleicht auch über andere Stores.

Ich hacke darauf herum, da man im Gegensatz zu Steam bei GOG noch in der Lage ist, eine Spielkopie richtig zu erwerben und nicht nur ein eingeschränktes Nutzungsrecht bekommt. Steam erlaubt das Spielen nur, wenn sie die Lizenz überprüfen konnten und Steam bestimmt, welche Version man spielen darf.

Bitte beschränkt euch in Zukunft nicht nur auf Steam oder schreibt PC-Spiel anstelle Steam-Spiel.

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