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7 Beispiele für einen perfekten Styleguide

Beispiele für beeindruckende Styleguides. (Foto: superbigcreative.com)

Ein Styleguide legt fest, wie Unternehmenslogos, Slogans und andere Gestaltungselemente in der Öffentlichkeit genutzt werden dürfen. Diese Beispiele zeigen, wie es richtig geht.

Was in einem Styleguide steht

Wer auf Nummer sicher gehen will, dass die eigenen Gestaltungsrichtlinien nicht missachtet werden, erstellt üblicherweise einen Styleguide. Das Dokument dient Mitarbeitern, Kunden oder Partnern eines Unternehmens als Blaupause zur Gestaltung von Broschüren, Werbeanzeigen oder Visitenkarten. Styleguides dokumentieren die Säulen der Corporate Identity und sorgen für ein einheitliches Erscheinungsbild. Zu den wichtigsten Elementen gehören unter anderem:

  • Unternehmenswerte
  • Logonutzung
  • Farbpaletten
  • Typografie und Schriftarten
  • Verwendete Slogans
  • Powerpoint-Templates
  • Briefköpfe
  • E-Mail-Templates

Viele Unternehmen weisen jedoch nur versteckt auf einer Unterseite auf ihre Gestaltungsrichtlinien hin. Auch inhaltlich gehen die Styleguides oft nicht über ein paar Dos and Don’ts hinaus. Wie es besser geht, zeigen die Beispiele kleiner und großer Marken, die wir in der folgenden Übersicht zusammengestellt haben. Vielleicht liefern sie dir die nötige Inspiration für dein nächstes Designprojekt?

Diese Styleguide-Beispiele sind jeden Blick wert

Ikea

Einfach, aber funktional: Der schwedische Möbelriese versucht sein Erfolgsrezept auf die Gestaltung seines Styleguides zu übertragen.

Barnes & Noble

Deutlich umfangreicher ist dagegen dieser Styleguide für die US-Buchhandelskette Barnes & Noble gestaltet. So thematisiert der Hundertseiter beispielsweise die zunehmende Konkurrenzsituation zu Amazon. Wichtige Details zu Logo und Wortmarke fehlen natürlich nicht.

Jamie Oliver

Ein Styleguide für eine Personenmarke? Auch das kann gekonnt umgesetzt werden, wie Starkoch Jamie Oliver zeigt.

Nasa

Kaum eine Marke steht für so viel Tradition und Emotion wie die 1958 gegründete US-Weltraumbehörde Nasa. Mit ihr verbinden die Menschen noch heute die erste Mondlandung oder das legendäre Space-Shuttle-Programm. Nicht weniger umfassend ist der Styleguide der Nasa. Er umfasst bis zu 220 Seiten.

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4 Reaktionen
Martin

„Einfach, aber funktional: Der schwedische Möbelriese versucht sein Erfolgsrezept auf die Gestaltung seines Styleguides zu übertragen.“

Was wir hier sehen ist nicht der Styleguide von IKEA, sondern irgendein Dokument von jemanden der weder ein Auge für gutes Kerning, noch Ahnung von der Entwicklung eines visuellen Erscheinungsbildes hat. Ist mir ein Rätsel warum das hier aufgeführt ist. Zumal suggeriert wird, dass das DER IKEA-Styleguide ist.

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Noxor

Ein Styleguide kann alles Mögliche umfassen und kann daher sehr umfangreich sein, aber:

Seit wann beinhaltet ein "Standard-Kunden-Styleguide" PowerPoint-Templates oder E-Mail-Templates.
Das wäre mir neu :)

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Ein Designer

Sorry, aber der Style Guide von Uber ist alles andere als Perfekt. Ich würde Ihn sogar als einer der schlechtesten Styleguides überhaupt bezeichnen. Ich mag die Idee des Online Styleguides. Allerdings hat sich hier der Designer verwirklicht und es wurde nicht das Design verwirklicht. Die Website hat gerade mal 0 Aussagekraft über das Uber Brand System.

Ein Styleguide soll ein mindestmaß an Informationen besitzen und meist wird bereits vergessen die Logos bzw. Template-Daten mit dem PDF/Word/... mitzuliefern. Hier wird erklärt wie das Uber Icon gezeichnet wird und wie die Farben anhand der geografischen Lage zu setzen sind (katastrophaler Fehler, Farben an Regionen/Länder zu binden. Das wird allgemein als rassistisch gehandhabt, nach dem Motto : schwarze Afrikaner, gelbhäutige Asiaten, ... Einfach ein No Go).

Und des weiteren, soll denn jeder Designer das Logo neu zeichnen, wenn er ein Projekt von Uber ausführt. Nein, sicherlich nicht. Das wird einmal gemacht und dann in verschiedenen Dateiformaten hinterlegt und nach Bedarf von Uber an den Designer geliefert bzw. über die Styleguide Website als Download angeboten.

Und wenn ich jetzt eine grafische Dienstleistung für Uber ausführen müsste und der Marketer würde mir den Link zu dieser CI schicken (Womöglich noch mit: Da ist alles erklärt) müsste ich mir erstmal an den Kopf fassen und mich fragen ob der Marketer noch alle Tassen im Schrank hat. Der nächste Schritt wäre es den doppelten Preis zu verlangen da hier sicherlich ein ungeahntes Maß an Mehrarbeit auf einen zukommen wird.

Antworten
dennis

Ja, das gebe ich Dir Recht, mit allem.

Ein Styleguide sollte helfen und schnell der ausführenden Kraft zur Seite stehen. Leider gibt es viele Firmen, die das nicht verstanden haben. Oft ähnelt der Stylguide einem Werbeblatt, was die Firma ausmachte und was sie so toll macht. Total uninteressant für den Designer oder Mediengestalter, der irgendetwas erstellen soll.

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