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Interview
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Wie ticken Techworker? Ein Interview mit dem Soziologen Robert Dorschel

Mit ihren digitalen Anwendungen prägen sie unser Leben bis ins kleinste Detail: Techworker. Doch wer sind sie und was treibt sie an? Der Soziologe Robert Dorschel sieht sie als Avantgarde einer neuen digitalen Mittelschicht.

7 Min. Lesezeit
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Als Soziologe versucht Robert Dorschel, Techworker zu verstehen. Für ihn sind sie „eine -Avantgarde der Mittelschicht“ und das Thema seiner Doktorarbeit. (Foto: Robert Dorschel)

Techkonzerne gelten als notorische Geheimniskrämer. Sie verpflichten ihre Angestellten mit Non-Disclosure-Agreements zu absolutem Stillschweigen. Schwierige Voraussetzungen, wenn man erfahren will, wie Techworker auf die Welt und die eigene Arbeit blicken. Dem deutschen Wissenschaftler Robert Dorschel ist es dennoch gelungen. Während der Pandemie hat er 52 von ­ihnen aus Deutschland und den USA für sein Dissertations­projekt befragt. „Wenn man ihnen volle Anonymität zusichert, zeigen sich die meisten doch sehr interessiert daran, ihre Geschichte zu erzählen“, sagt er über die Gespräche, die er wegen der Pandemie meist per Videocall geführt hat. Auch die eine oder andere persönliche Empfehlung habe geholfen. In der Forschung waren die gutsituierten Techworker bislang kaum Thema. ­Dorschel sieht darin den Ausdruck „eines marxistischen Solidaritäts­verständnisses in den Sozialwissenschaften, sich eher dem digitalen Prole­tariat zuzuwenden.”

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Sabrina Schadwinkel
Sabrina Schadwinkel

Chefredakteurin, verantwortet gemeinsam mit Marcel Romahn als crossmediale Doppelspitze die t3n-Redaktion. Sabrina ist federführend für das viermal jährlich erscheinende t3n Magazin zuständig. Vor t3n war die studierte Dolmetscherin für die Lebensmittelzeitung und das Wall Street Journal Deutschland tätig. 

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