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To-do-Listen: Warum sie sinnvoll sind, selbst wenn ihr sie nicht abarbeitet

(c) picture alliance / chromorange

Nicht jeder ist ein Freund von To-do-Listen. Dabei können sie ein extrem effektives Instrument sein, um unsere Produktivität zu steigern und gleichzeitig auch unserem Gedächtnis auf die Sprünge helfen.

Es gibt zwei Lager, wenn es um To-do-Listen geht: Die einen hegen und pflegen ihre Aufgabenliste, während die anderen sich den Schritt sparen, und eher unorganisiert an ihr Tagewerk gehen. Die To-do-Listen-Gegner können dabei durchaus ein schlagendes Argument ins Feld führen, denn letztlich erfordert es natürlich Zeit, Buch über alle anstehenden Aufgaben zu führen und sie nach Vollendung auch noch auszustreichen. Allerdings haben To-do-Listen auch einige psychologische Vorteile, die vielen Menschen nicht auf Anhieb klar sind. Genau die wollen wir in diesem Artikel vorstellen.

Die Vorteile einer To-do-Liste

Mehrere Studien belegen, dass wir uns Dinge deutlich besser merken können, wenn wir sie für uns selbst nochmal zusammenschreiben. Genau dieser Effekt tritt natürlich auch bei einer To-do-Liste auf. So sorgt das Anlegen der Liste dafür, dass die Chance verringert wird, dass wir unsere Aufgaben vergessen. Tatsächlich wird ein Blick auf die eigentliche Liste damit häufig sogar unnötig – sie anzulegen hingegen nicht. An der Stelle sei auch erwähnt, dass Gedächtnisstudien zeigen, dass wir uns handgeschriebene Notizen deutlich besser merken können.

To-do-Listen helfen eurem Gedächtnis auf die Sprünge und machen euch produktiver. (Foto: Shutterstock / Airdone)
To-do-Listen helfen eurem Gedächtnis auf die Sprünge und machen euch produktiver. (Foto: Shutterstock / Airdone)

Idealerweise zerlegen wir größere Aufgaben, die aus mehreren Teilschritten bestehen, schon vorab in einzelne Punkte auf unserer To-do-Liste. Durch diese Vorarbeit wird sichergestellt, dass wir bei der Planung keinen Zwischenschritt übersehen. Theoretisch dürften wir zwar auch ohne Liste irgendwann merken, dass wir etwas übersehen haben, doch das bedeutet häufig, dass wir einen Teil der Arbeit neu machen müssen. Die To-do-Liste hilft uns demnach bei Planung und erhöht so unsere Produktivität.

Wer sich schwer damit tut, die einzelnen Aufgaben auch abzuarbeiten, der sollte seine To-do-Liste mit seinem Kalender verknüpfen und sich für jede Aufgabe ein Zeitfenster freihalten. Laut dem US-Magazin Psychology Today führt das zu einer deutlich höheren Abarbeitungsquote. Alternativ dazu könnt ihr auch nach dem Wenn/dann-Prinzip vorgehen. Dazu haltet ihr direkt auf eurer To-do-Liste fest, welches Ereignis eintreffen muss, damit ihr eine bestimmte Aufgabe erledigt. Möglich wäre ein Eintrag nach diesem Muster: Wenn ich Morgen aus der Mittagspause komme, dann erledige ich diesen Punkt meiner Liste.

Fazit

Es ergeben sich einige Vorteile aus der Nutzung einer To-do-Liste. Sie sorgt dafür, dass wir methodisch arbeiten, hilft unserem Gedächtnis und verhindert, dass wir einen wichtigen Arbeitsschritt übersehen. Wer bislang gut ohne To-do-Liste ausgekommen ist, muss zwar nicht notwendigerweise damit anfangen, ein Versuch kann aber sicherlich nicht schaden.

Schaut euch auch diesen Artikel an, wenn ihr noch nach dem passenden Werkzeug sucht: „To-do-Tools im Test: 11 Apps, um Aufgaben zu verwalten – und zu erledigen“.

via www.fastcompany.com

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