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Tractive gewinnt Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner

Florian Gschwandtner heuert beim Haustier-Tracking-Startup Tractive an. (Foto: picture alliance / Juerg Christandl)

Der Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner ist zurück. Er heuert bei Tractive an, einem Startup, das sich auf die Ortung von Haustieren spezialisiert hat. 

Ende 2018 hatte Florian Gschwandtner die Geschäftsführung beim 2009 gegründeten Unternehmen Runtastic aufgegeben und sich (vorerst) ins Privatleben zurückgezogen, jetzt ist der 37-jährige Österreicher wieder da: Laut einer Mitteilung des Startups Tractive geht Gschwandtner hier als Chief Growth Officer an Bord. Das Unternehmen verkauft Ortungsgeräte für Hunde und Katzen.

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Er werde, so erklärt der Gründer, zwei bis drei Tage die Woche dort vor Ort arbeiten. Auf den Hund gekommen ist Gschwandtner damit definitiv nicht. Denn er weiß, was ihn bei Tractive erwartet – schließlich gehörte er selbst 2012 zu den Gründern des Unternehmens und ist immer noch als Investor und Advisor engagiert.

Tractive verdient mit Abo-Modell Geld

Tractive hat im oberösterreichischen Pasching nach eigenen Angaben 80 Mitarbeiter und beschäftigt sich mit dem Vertrieb eines GPS-Trackers für Hunde und Katzen, der für 50 Euro und eine monatliche oder jährliche Abogebühr (mindestens 60 Euro jährlich) zu erwerben ist. Das sichert dem Unternehmen regelmäßige Einnahmen. Das Unternehmen verzeichnet nach Angaben des CEO Michael Hurrnaus 250.000 zahlende Kunden. Doch während man bisher vor allem in Deutschland erfolgreich ist, will Tractive in Zukunft auch in Richtung USA expandieren. „Unsere Vierbeiner nehmen immer mehr die Rolle von Familienmitgliedern ein. Dass die Sicherheit der Haustiere da ein wichtiges Thema ist, ist naheliegend“, erklärt der Tractive-Chef gegenüber den Medien.

Auch wenn Gschwandtner erklärt, Tractive habe ähnliches Potenzial wie Runtastic, liegt die Latte hoch: Das 2009 gegründete Runtastic wechselte immerhin für 220 Millionen Euro den Besitzer und ging an Adidas. Abgesehen von seinem Einsatz für Tractive kennt man Gschwandtner vor allem von seinen Auftritten im österreichischen Pendant zur „Höhle der Löwen“.

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