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Autonomes Fahren: US-Supermarktkette testet 2021 fahrerlose Warentransporte

Die US-Supermarktkette Walmart testet ab 2021 erstmals eine vollständig autonome Warenanlieferung. Dazu kooperiert der Konzern mit dem Mobilitätsstartup Gatik.

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Autonomer Lieferwagen von Gatik. (Foto: Gatik)

Schon seit 2019 testet Walmart autonome Lieferwagen des Silicon-Valley-Startups Gatik. Im Rahmen des Pilotprojekts beliefern die Fahrzeuge des Startups einen Supermarkt im US-Bundesstaat Arkansas mit Waren aus einem nahegelegenen Verteilzentrum. In der Testphase sollen die selbstfahrenden Lieferwagen bereits mehr als 110.000 Kilometer zurückgelegt haben. Dabei war bislang aber immer ein menschlicher Fahrer mit an Bord, um im Notfall das Steuer zu übernehmen. Das scheint jetzt offenbar nicht mehr nötig zu sein: Ab 2021 sollen die Fahrzeuge ihre Fracht ganz ohne menschliche Begleitung transportieren.

Die autonomen Lieferfahrzeuge von Gatik
(Foto: Gatik)

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Gleichzeitig will Walmart das Pilotprojekt auch auf einen zweiten Standort im US-Bundesstaat Louisiana ausdehnen. Dort sollen die autonomen Fahrzeuge Bestellungen aus einem Supermarkt an eine Abholstation liefern. Die geplante Strecke ist nach Unternehmensangaben etwa 37 Kilometer lang. Neben Walmart arbeitet Gatik auch mit der kanadischen Supermarktkette Loblaws zusammen. Ab Januar 2021 sollen fünf autonome Lieferwagen des Mobilitätsstartups auch in der Toronto-Region ihre Runden drehen.

Gatik erhielt zuletzt 25 Millionen Dollar von Investoren

Gatik wurde 2017 gegründet und beschäftigt derzeit rund 40 Mitarbeiter. Im November 2020 erhielt das Startup im Rahmen einer Series-A-Finanzierungsrunde 25 Millionen US-Dollar von Investoren. Gatik will vor allem den Warentransport zwischen einzelnen Firmenstandorten automatisieren. Den deutlich komplexeren Langstreckentransport oder Lieferung an Endkunden überlässt das Startup vorerst anderen.

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„Unser Fokus lag immer auf dem, was wir kurzfristig tun können“, erklärt Firmenchef Gautam Narang gegenüber Bloomberg. Für die Kunden des Startups soll sich das Konzept langfristig durch einen deutlich geringeren Personalbedarf rentieren. Nach Ansicht von Narang könnten die autonomen Lieferfahrzeuge der Firma in Kombination mit hochgradig automatisierten Verteilerzentren irgendwann rund um die Uhr Waren ausliefern – mit einem Minimum an menschlicher Aufsicht.

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