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Videospiel Hogwarts Legacy zeigt die aktuellen Probleme der Marke Harry Potter

Joanne K. Rowling, Troy Leavitt, eine Transgender-Debatte und der Ruf der Marke Harry Potter – Hogwarts Legacy hat aktuell mit anderen Dingen als Lord Voldemort und seiner Gefolgschaft zu kämpfen.

2 Min. Lesezeit
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Hogwarts Legacy soll 2022 erscheinen - und hat schon jetzt viele Probleme. (Foto: Shutterstock.com)

Hogwarts Legacy soll im Jahr 2022 das Aushängeschild des Spieleentwicklers Avalanche werden. Doch das Open-World-Game schafft es aktuell nicht aus positiven Gründen in die Schlagzeilen.

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Ausgerechnet Schöpferin Joanne K. Rowling hat mit kontroversen Aussagen dafür gesorgt, dass das Harry-Potter-Universum Risse bekommen hat. Rowling hatte sich in den vergangenen Jahren immer wieder kritisch zum Thema der Gleichstellung von trans Personen geäußert und ihr wird Transphobie vorgeworfen. Viele Fans und langjährige Wegbegleiter wie Schauspieler Daniel Radcliffe und seine Kollegin Emma Watson distanzierten sich.

Auch Avalanche-Inhaber Warner Bros. gab eine Stellungnahme ab – wobei eine komplette Verurteilung und Distanzierung von Rowlings Aussagen anders aussieht. David Haddad, Präsident von Warner Bros. Games, schrieb in einer Mitteilung, dass Rowling neben der Schöpferin von Harry Potter auch eine Privatperson sei, „und das bedeutet, dass sie berechtigt ist, ihre persönliche Meinung in den sozialen Medien zu äußern. Ich stimme ihr möglicherweise nicht zu, und ich stimme möglicherweise nicht mit ihrer Haltung zu einer Reihe von Themen überein, aber ich kann zustimmen, dass sie das Recht hat, ihre Meinung zu vertreten.“

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Senior Producer geht freiwillig

Jetzt sorgte ein Mann namens Troy Leavitt erneut für Aufregung, die der Marke Harry Potter nicht guttut. Leavitt arbeitete bis vor Kurzem als Lead Designer bei Avalanche, also dem Studio, das für Hogwarts Legacy verantwortlich ist. Der Senior Producer betreibt einen Youtube-Kanal, auf dem er sich offen anti-feministisch zeigt und auch der Gamergate-Bewegung positiv gegenübersteht – einer Bewegung, der vorgeworfen wird, für Belästigung von Frauen und Minderheiten in der Gaming-Szene verantwortlich zu sein. Die Kritik der Community ließ nicht lange auf sich warten. Die Rufe nach einem Begräbnis des Projekts „Hogwarts Legacy“ wurden lauter.

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Bei Twitter kündigte Leavitt nun an, dass er Avalanche und somit auch Hogwarts Legacy verlassen werde. Genauere Gründe dafür nannte er nicht, will sich jedoch in einem kommenden Video dazu äußern. Angst vor einer Kündigung habe er laut eigenen Aussagen nicht gehabt.

Transgender-Option wird integriert

Wie Bloomberg aus Entwicklerkreisen von Avalanche erfahren hat, wird es in Hogwarts Legacy eine Transgender-Option bei der Charaktererstellung geben. Damit reagieren die Entwickler direkt auf die Aussagen von Rowling. Intern habe es laut Bloomberg-Journalist Jason Schreier einige Angestellte gegeben, die sich für diese Option stark gemacht hatten und das kritische Management überzeugen konnten. Anders als ursprünglich geplant, können Nutzer die Stimme und das Aussehen ihres Avatars unabhängig vom Geschlecht anpassen. Mit diesem Schritt könnte Hogwarts Legacy auch einige der zuletzt kritischen Fans zurückgewinnen.

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3 Kommentare
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Was hat sie denn genau gesagt? Was ist das für halb fertiger Artikel?

Antworten
Mark Waldheim

Ich glaube, einmal war es die Aussage, dass es keine geschlechtsneutralen Menschen gäbe, das andere Mal hat sich wohl die Hormontherapie für den Prozess mit einer Konversionstherapie verglichen, mit der Homosexuelle „geheilt“ werden sollen.

Es ging dann wohl noch ein wenig hin und her, wobei mir jetzt nichts wirklich drastisches zu Ohren gekommen wäre, was über persönliche Meinung und die übliche Wortklauberei hinausgegangen wäre.

Antworten
Björn Lürssen

Die SJW Inquisition schlägt mal wieder zu. Es ist so traurig, es ist so lächerlich!

Aber hey, dann will ich auch einen Transhitler in Wolfenstein Queer Castle.

Schöne neue Welt…

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