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Webmaster aufgepasst: Sicherheits-Support für PHP 7.1 endet bald

PHP-Logo-Varianten. (Foto: 360b / Shutterstock.com)

Am 1. Dezember 2019 endet der Sicherheits-Support für PHP 7.1. Höchste Zeit, Vorbereitungen zu treffen, um auf eine höhere Version zu aktualisieren.

Für viele Menschen kommt Weihnachten plötzlich. Auf einmal steht Heiligabend vor der Tür und man selbst ohne Geschenke da. Damit euch etwas Ähnliches nicht mit der PHP-Version auf dem Server passiert, weisen wir euch darauf hin, dass in etwa fünf Monaten auch der Sicherheits-Support für PHP 7.1 endet. Der aktive Support wurde bereits am 1. Dezember 2018 eingestellt. Daher solltet ihr auf PHP 7.2 oder noch besser auf 7.3 aktualisieren, die noch bis Dezember 2021 Sicherheits-Support bieten.

Screenshot: Support für PHP-Versionen

Support für verschiedene PHP-Versionen. (Screenshot: t3n)

PHP 7.1 ist momentan auf mehr als sieben Prozent aller Websites im Einsatz – und diese Websites sind ab Dezember dieses Jahres von dem eingestellten Sicherheits-Support betroffen. Bei einigen Projekten wird der Umstieg auf die nächste Version nicht trivial sein, weil vielleicht WordPress-Themes verwendet werden, die noch von 2017 stammen und mit PHP 7.2 und höher nicht kompatibel sind. Ganz zu schweigen von noch älteren Themes und Systemen. Daher sollten die kommenden fünf Monate genutzt werden, um rechtzeitig zu aktualisieren.

Jede 11. Website nutzt noch PHP 7.0

Auf fast jeder elften Website ist sogar noch PHP 7.0 im Einsatz. Das ist ein unnötiges Sicherheitsrisiko, weil für diese Version bereits im Januar dieses Jahres der Sicherheitssupport eingestellt wurde. Die höheren PHP-Versionen – momentan sind es 7.2 und 7.3 – bieten nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch eine bessere Performance.

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Ein Kommentar
Yuri, Webentwickler bei EXWE

Uns hätte nicht gewundert wenn jede 5te Webseite noch PHP5.6 nutzt. Das Problem, dass jede 11te Webseite noch auf PHP7.0 setzt ist wohl auch dem Fakt geschuldet, dass es ein Thema ist mit dem die Agenturen nur schwierig Geld verdienen können. Die Kunden verstehen häufig einfach nicht, dass Sicherheit und damit verbundene Sicherheitsupdates bezahlt werden müssen. Webseiten werden als Festpreisprojekte ohne abschließenden Support abgeschlossen. Das kann auf Dauer nur um die Ohren fliegen.

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