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Neue Zielgruppen erschließen, alte behalten: So lief das Rebranding bei Westwing ab

Nach zwölf Jahren kam auf einmal das Rebranding: Der neue CMO Rik Strubel hatte es sich zu seinem Start im Unternehmen Anfang 2023 als Projekt auf die Fahne geschrieben. Über seine Learnings aus der Zeit – warum es genau jetzt sein musste und was andere von dem Prozess lernen können – spricht er mit t3n.

2 Min. Lesezeit
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Regelmäßiges Rebranding ist wichtig, um eine Marke modern zu halten. (Foto: PeopleImages.com - Yuri A / Shutterstock)

Ein klassisches W und Türkis als Farbe: Beides steht seit Jahren für die Marke Westwing. Das Unternehmen steht für eher hochpreisige Möbel für Design-Fans. Westwing will wie ein „Magazin zum Einkaufen“ sein – das sagt auch CMO Rik Strubel.

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Er startet zum Jahresanfang 2023 bei der Firma. Eins seiner ersten Ziele: das Rebranding umsetzen. Dafür sei es laut ihm auch Zeit gewesen. Seit der Gründung vor zwölf Jahren blieb Westwing beim vertrauten Aussehen. Mit dem neuen Look, der laut Strubel etwa noch geschlechtsneutraler aussehen soll, sollen neue Zielgruppen erschlossen werden. Unter anderem sieht Strubel nämlich auch bei männlicher Kundschaft Potenzial, auch wenn laut Klischee eher Frauen als interiorbegeistert gelten.

Aktuell sei allerdings die Kundschaft im Verhältnis ein Drittel männlich zu zwei Drittel weiblich aufgeteilt. Insgesamt sollen mit dem Rebranding zwar neue Zielgruppen erschlossen werden, alte sollten aber nicht verloren gehen. Dadurch durfte das Design auch nicht zu weit entfernt vom bisherigen Look sein.

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Jede:r im Unternehmen musste abgeholt werden

Der neue Look – Logo, Typografie und Farben wurden angepasst – musste nach und nach umgesetzt werden und dafür musste laut Strubel jede:r im Unternehmen mitgenommen werden. Unterstützung gab es für das Design von der Agentur Meiré und Meiré. Die Umsetzung sei gänzlich inhouse erfolgt, wie Strubel erzählt.

Während des Prozesses der Umsetzung habe besonders die Überarbeitung der Website für Herausforderungen gesorgt. Die Anpassung des gesamten Looks habe teilweise für verschobene Elemente gesorgt. Gleichzeitig wurden im Zuge des Rebrandings auch die beiden Apps – Westwing hatte eine Shopping- und eine Club-App – zusammengeführt. Im Zuge des Rebrandings ist nun alles auf einer Plattform vereint, auch wenn der Westwing-Club weiterhin mit exklusiven Angeboten besteht.

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Rebranding ist noch nicht abgeschlossen

Außerdem mussten bei dem Prozess des Rebrandings alle Unternehmensteile bedacht und mit dem neuen Look versorgt werden. Das galt etwa auch für Lkws, die in den Lagerhäusern in Polen stehen. Noch immer sei das Rebranding nicht gänzlich abgeschlossen – der Prozess laufe noch bis zum nächsten Jahr.

Laut Strubel habe er während des Rebrandings noch einmal gelernt, wie wichtig die Absprachen über alle Teams hinaus sind. Dazu sollte laut ihm auch genügend Zeit für die technische Umsetzung eingeplant werden. Normalerweise, diese Erfahrung habe er bei bisherigen Arbeitgebern gemacht, seien nicht nur einige Monate dafür angesetzt. Im Falle von Westwing sei die schnelle Umsetzung jedoch wichtig gewesen, um damit vor dem diesjährigen Black Friday online zu gehen.

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Seine gesamten Insights über das Rebranding bei Westwing teilt Strubel in dieser Podcast-Folge:

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