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Viele Unternehmen können kein Upgrade auf Windows 11 vornehmen – die Gründe

Microsoft Windows 11 ist mittlerweile seit einem Jahr auf dem Markt. Doch sehr viele Unternehmen haben ein riesiges Problem mit dem Betriebssystem: die Systemanforderungen sind schlicht zu hoch.

Von Christian Bernhard
2 Min.
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Windows 11 ist seit einem Jahr auf dem Markt, doch viele Unternehmen können es nicht anwenden. (Foto: Shutterstock/DIY 13)

Eigentlich kann bereits seit dem letztjährigen Oktober der Wechsel von Windows 10 auf Windows 11 vorgenommen werden. Doch speziell bei Unternehmen scheint das oft nicht möglich zu sein.

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Zu diesem Ergebnis kommt eine groß angelegte Studie von Lansweeper, über die die Nachrichtenwebsite The Register berichtet.

Fast jeder zweite PC kann nicht auf Windows 11 umgerüstet werden

Lansweeper ist eine IT-Asset-Managementlösung, die alle Netzwerkkonfigurationen scannen kann. Sie untersuchte mehr als 30 Millionen Systeme bei rund 60.000 Unternehmen und kam zu dem Ergebnis, dass rund 43 Prozent der untersuchten PCs kein Upgrade auf Windows 11 erhalten.

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„Wir wissen, dass diejenigen, die nicht auf Windows 11 aktualisieren können, weiterhin Windows 10 verwenden werden“, sagte Roel Decneut, Chief Strategy Officer bei Lansweeper, zu dessen Kunden Sony, Pepsico und Hilton Hotels gehören.

Chipmangel auch ein Grund

Laut Decneut gebe es selbst dann, wenn Unternehmen bereit seien, ihre PC-Flotte aufzurüsten, um die Systemanforderungen von Microsofts neuestem Betriebssystem zu erfüllen, „größere Probleme, die die Einführung beeinträchtigen und die außerhalb der Kontrolle von Microsoft liegen“.

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Ein Grund sei etwa der Mangel an Chips und Prozessoren, den die Coronakrise mit sich brachte. Im Zusammenwirken mit der globalen finanziellen Unsicherheit hätten sich viele Unternehmen entschieden, bei ihrer „alten“ Hardware zu bleiben.

Anstelle der zuvor ein respektive zwei Gigabyte RAM, die für 32- beziehungsweise 64-Bit-Systeme notwendig waren, sind für die Installation von Windows 11 mindestens vier Gigabyte Arbeitsspeicher erforderlich. Die 64-Bit-CPU muss Microsoft zufolge mindestens mit einem Gigahertz takten und über zwei oder mehr Kerne verfügen.

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Problem bei Servern noch viel größer

Noch schlimmer als bei den PCs ist die Lage bei den Servern. Etwa 94 Prozent der physischen Server sind nicht berechtigt für das Upgrade, bei den virtuellen Maschinen sind es sogar 99 Prozent. Fehlende TPM-Module machen den Unternehmen ebenfalls zu schaffen.

Microsoft gestand mittlerweile laut The Register ein, dass Administrator:innen, die versuchen, ein Windows-11-Update anzuwenden, auf eine Mauer stoßen könnten. Hoffnung kann dem US-Konzern eine Statistik machen, wonach Unternehmen laut The Register im Schnitt 18 Monate nach der Veröffentlichung eines Betriebssystems warten, bevor sie es übernehmen. Im Moment sind erst zwölf vergangen.

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