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Xbox Series X: Microsofts neue Konsole soll Wettbewerber in den Schatten stellen

Das ist die neue Xbox Series X aus dem Hause Microsoft. (Foto: Microsoft)

Bei der Verleihung der Game Awards in Los Angeles hat Microsoft unerwartet die nächste Generation der Xbox unter dem Namen Series X vorgestellt. Die ähnelt mehr einem Mini-Tower oder einer Lautsprechersäule als einer Konsole.

Ein Mini-Tower mit quadratischer Standfläche und der Breite eines Xbox-Controllers gibt der neuen Xbox Series X seine Form. Die Höhe müsste den optischen Proportionen nach bei etwa 30 Zentimetern liegen. In dieses kleine Gehäuse, das sowohl stehend wie auch auf der Seite liegend betrieben werden können soll, will Microsoft Komponenten verbauen, die andere Konsolen, auch die kommende Playstation 5, alt aussehen lassen. Davon zeigte sich zumindest Xbox-Chef Phil Spencer anlässlich der Vorstellung der Series X auf den diesjährigen Game Awards überzeugt.

Ein einzelner großer Lüfter an der Oberseite des Geräts soll für die nötige Kühlung sorgen, dabei aber gleichzeitig so leise sein, dass die Series X im Wohnzimmer nicht unangenehm auffällt. Der neue Controller orientiert sich optisch sehr deutlich an den bereits erhältlichen, bietet aber einen zusätzlichen Share-Button, mit dem Sequenzen und Screenshots mit Mitspielern geteilt werden können. Zudem soll der Controller mit Windows 10 und der Xbox One verwendbar sein.

Das sind die technischen Daten der Series X

In einem aktuellen Blog-Beitrag enthüllt Phil Spencer weitere Details.

So wird im Inneren der Series X ein AMD-Achtkernprozessor mit Zen-2-Architektur arbeiten. Bilder auf den Screen bringt die Konsole in 4K- und 8K-Auflösung. Die Bildrate beträgt im Standard 60 fps (Frames per Second) und soll sich unter nicht näher bezeichneten Bedingungen auf bis zu 120 fps hochschrauben lassen. Für eine besonders realistische Darstellung von Lichteffekten soll die neue Grafikeinheit mit RDNA-Technik und Raytracing-Unterstützung sorgen.

Ladezeiten sollen praktisch nicht spürbar sein. Dafür kommt laut Spencer eine „Next-Gen-SSD“ zum Einsatz. Insgesamt verspricht der Hersteller eine Vervierfachung der Rechenleistung im Vergleich zum Vorgängermodell Xbox One X.

Damit liegen die Spezifikationen auf einer Linie mit den Angaben, die Spencer bereits auf der Spielemesse E3 im Frühsommer dieses Jahres gemacht hatte.

Series X kommt Ende 2020 mit vielen exklusiven Titeln

Zudem wissen wir, dass die Xbox Series X im Weihnachtsgeschäft des Jahres 2020 eine Rolle spielen soll. Dann nämlich will Microsoft sie für einen noch nicht bekannten Preis auf den Markt bringen. Bis dahin soll eine breite Vielfalt exklusiver Spiele entwickelt werden, wobei die Series X auch sämtliche Spiele aller Vorgenerationen unterstützen soll.

So arbeiten alle 15 Entwicklerteams der Xbox Studios bereits an Umsetzungen für die Series X. Eines der ersten Spiele wird Hellblade 2 von Ninja Theory sein, die mit dem Vorgänger bereits etliche Preise abräumen konnten und jüngst mit einem Forschungsprojekt zur Behandlung psychisch Erkrankter von sich reden machten. Starten wird Microsofts Xbox Series X indes standesgemäß mit einem neuen Titel aus dem Halo-Universum namens Halo Infinite.

Schickes Video zur Series X mit wenig Inhalt

In einem wenig aussagefähigen Trailer-Video stellt Microsoft seine bislang unter dem Decknamen „Project Scarlett“ entwickelte Spielekonsole vor. Mehr als das elegante Äußere zeigt das Filmchen indes nicht.

Die Vorstellung der Series X auf den Game Awards darf als kluger Schachzug gewertet werden. Immerhin hat sich die jährliche Veranstaltung zu einer Art Oscar-Verleihung für Game-Entwickler gemausert und wird weltweit von Millionen Gamern per Stream verfolgt. Darunter finden sich natürlich auch solche, die bislang keine Xbox-Fans sind.

Passend dazu: 8K und 4 Mal so schnell: Microsoft enthüllt erste Details zu neuer Xbox-Konsole

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