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„Google Wave“ soll Austausch und Zusammenarbeit im Netz revolutionieren: Die perfekte Welle?

Auf der Entwicklerkonferenz „Google IO“ gab der Internetriese einen Einblick in ein Projekt namens „Wave“, das sich nicht weniger vorgenommen hat, als unsere Art der Kommunikation und Zusammenarbeit im Netz neu zu erfinden. Tatsächlich könnte es sogar noch mehr als das erreichen. Aber kann so ein gewaltiger Schritt wirklich funktionieren? Wir stellen Wave vor, die Ideen und Strategien dahinter und was man sich davon erwarten kann.

Die Standardoberfläche von Wave mutet wie E-Mail an, kann aber sehr viel mehr. Sie integriert unter anderem Features von Wikis und Instant Messaging.

Die Standardoberfläche von Wave mutet wie E-Mail an, kann aber sehr viel mehr. Sie integriert unter anderem Features von Wikis und Instant Messaging.

Entwickler Lars Rasmussen und Produktmanagerin Stephanie Hannon zeigten den Entwicklern auf der „Google IO“-Konferenz das neue Produkt in einem sehr frühen Stadium. Die fast anderthalb Stunden lange Präsentation ist auf YouTube zu sehen [1].

Für den Nutzer

„E-Mail ist heute die wichtigste Kommunikationsform“, erklärte Lars Rasmussen zu Beginn. „Und das ist bemerkenswert, denn sie wurde vor inzwischen 40 Jahren erfunden.“ Der Ausgangspunkt von Wave sei daher die Frage: Wie sähe E-Mail aus, wenn sie heute erfunden würde?

Die auf der Konferenz gezeigte Benutzeroberfläche erinnert zunächst sehr an ein normales E-Mail-Programm. Es gibt eine Liste von Kontakten, einen Posteingang und eine Spalte, um Inhalte anzuzeigen. Und tatsächlich kann man Google Wave auch wie E-Mail benutzen: Man schreibt einen Text, sendet ihn jemandem zu und derjenige kann darauf antworten. Eine Wave basiert aber auf einer komplett anderen Technologie als eine E-Mail und kann erheblich mehr:

  • Man kann jederzeit weitere Nutzer zu einer Wave einladen, die dann die gesamte bisherige Kommunikation sehen. Zudem gibt es eine „Playback“-Funktion, mit der man Schritt für Schritt die Entwicklung bis zum heutigen Tag nachvollziehen kann. Personen lassen sich auch von bestimmten Teilen der Unterhaltung „aussperren“.
  • Es gibt die Möglichkeit, innerhalb eines Textes auf einen spezifischen Inhalt zu antworten. Die Antwort oder die weitere Diskussion erscheinen dann an dieser Stelle.
  • Man kann alle Inhalte wie in einem Wiki bearbeiten. Jeder kann also Änderungen vornehmen. Alle anderen Teilnehmer sehen, wer was wann geändert hat.
  • Sind mehrere Teilnehmer einer Wave online, sehen sie „live“, was gerade getippt wird – Buchstabe für Buchstabe. Das dreht die Idee des „Instant Messaging“ oder des Chats noch ein Stück weiter. Gezeigt wurde das mit bis zu vier gleichzeitigen Bearbeitern.

Kurz gesagt: Man hat verschiedenste Möglichkeiten der Kommunikation und Zusammenarbeit unter einer gemeinsamen Oberfläche. Eine Wave vereinigt unter anderem das Prinzip der E-Mail, des Instant Messaging, eines Wikis und eines Forums in sich.

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