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Die wichtigsten Schritte zu mehr Traffic und Umsatz: Zehn SEO-Tipps für Online-Shops

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7. Performance des Online-Shops

Die Geschwindigkeit einer Website spielt spätestens 2010 eine große Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung, da Google seit neuestem die Geschwindigkeit von Webseiten in den Algorithmus einspielt. Optimieren Sie die Geschwindigkeit Ihrer Seite bereits jetzt. Google hat mit „Page Speed“ ein eigenes Firefox-Addon dafür herausgebracht [1].

Wenn Ihre Seite nicht geladen wird oder einfach zu lange braucht, navigiert der Besucher zum nächsten Shop oder zurück zu den Suchergebnissen. Dieses Nutzerverhalten wird von Google ebenfalls gemessen und nennt sich Absprungrate (Bounce-Rate). Verbessern Sie also die Ladezeiten – der Besucher dankt Ihnen das mit einem Einkauf und die Suchmaschinen mit einem besseren Ranking.

Tipp für Online-Shops
Verwenden Sie ein gutes Caching-System und entlasten Sie ihren Server
durch ein Content Delivery Network (CDN). Zusätzlich sollte der
Quellcode schlank gehalten werden, indem zum Beispiel JavaScript und
CSS-Code in möglichst wenigen Dateien ausgelagert wird. Gehen Sie bei
der Geschwindigkeit Ihres Online-Shops nicht nach „Gefühl“ sondern
nutzen Sie Tools dafür, wie das oben genannte Page Speed von Google
oder das Pingdom-Tool (tools.pingdom.com).

8. Google Produktsuche

Ein Online-Shop darf nicht in der Google Produktsuche fehlen. Für den Fall, dass Ihr Shop nicht gelistet ist, tragen Sie ihn heute noch im Google Merchant Center ein. Bei einer transaktionsorientierten Suche (der Nutzer will etwas kaufen), werden mittlerweile fast standardmäßig die Shoppingergebnisse in den organischen Ergebnissen eingeblendet. Bei der Beispielsuche nach „Winterreifen“ stehen die Shoppingergebnisse auf Position 6:

Sie sollten regelmäßig, mindestens jedoch drei Mal pro Woche, einen Datenfeed mit Attributen zu Ihren Produkten hochladen oder automatisiert an Google Base versenden. Es gibt einige Pflichtattribute wie Titel, Beschreibung, Preis oder Zustand. Google stellt eine Liste mit allen vordefinierten Attributen zur Verfügung. Soweit es mit Ihren Produkten machbar ist, sollten Sie die vordefinierten Attribute komplett nutzen.

Zusätzlich können Sie „benutzerdefinierte Attribute“ anlegen. Diese Option sollten Sie auf jeden Fall nutzen. Mit den „benutzerdefinierten Attributen“ können Sie den Datenfeed individuell auf Ihr Shop-Sortiment anpassen.

Tipp für Online-Shops
„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ oder „Die ersten Online-Shops fangen
die Kunden“. Die Shopping-Onebox von Google ist bereits ein fester
Bestandteil der Suchergebnisse und Ihr Online-Shop sollte nicht fehlen.
Schauen Sie regelmäßig in das Merchant Center. Google zeigt Ihnen
inaktive Produkte, die Datenqualität und andere sinnvolle Statistiken
zum Datenfeed Ihres Online-Shops.
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4 Kommentare
Axel Scheuering

bei uns im eology blog geht es zur Zeit auch um SEO für Onlineshops. Ist ja auch ein spannendes Thema! In den nächsten Tagen (Ende der Woche) wird groß das Thema Offpage und Linkbuilding für Onlineshops behandelt, weil das enorm wichtig ist und oft zu kurz kommt.

Regine (TUDOCK)

Eine schöne Übersicht zu sinnvollen Seo-Maßnahmen für den Onlineshop! Dankeschön. Wer darüber hinaus noch etwas für seine Conversion Rate tun möchte, sollte sich auch Gedanken über seine Onsite-Produktsuche machen, damit die neugewonnenen Besucher auch wirklich zu den gewünschten Artikeln finden. Wir haben dem Thema Produktsuche kürzlich einen Blogbeitrag gewidmet – nachzulesen unter http://blog.tudock.de/startseite/beitrag/2010/03/05/was-macht-eine-gute-produktsuche-aus.html.

Eugen

Sehr gut erklärt. Ich denke,die Seo-Tipss kann man nautürlich nicht nur für Online Shop verwenden,sondern auch für die Webseite und auch für den Blog.

Viel Erfolg!

Matthias

Oh man, wieso wollte ich Selbstständig im Netz für den Blog des Jahres wählen – euer Blog hat ja viel mehr zu bieten! :D
Ich bin nun offiziell Stammleser und bedanke mich für die ganzen Postings hier. Macht weiter so!