5 Dinge, die du diese Woche wissen musst: Ein Hamster schlägt die großen Broker
Hat der Hamster etwa mehr auf dem Kasten als die meisten Vollzeit-Kryptojünger? Dominiert jetzt ernsthaft ein Nagetier den Markt? Die meisten Medien sorgten schnell für Entwarnung. Mr. Goxx handele unwissentlich. Die Botschaft: Keine Panik, der blöde Hamster weiß gar nicht, was er da tut. Bleibt die Frage offen, inwiefern ihn das von den meisten Anlegern am Kryptomarkt unterscheidet. Mr. Goxx wird’s egal sein. Er ist so erfolgreich, dass sich sogar Elon Musk in seinen Windschatten gesetzt hat. Und das ist ja bekanntlich ein klarer Erfolgsindikator.
1. Mr. Goxx: Kann ein Hamster den Kryptomarkt schlagen?
Was ist niedlich, haarig und verdammt erfolgreich? Nein, nicht Alf. Die Rede ist von Mr. Goxx! Der kleine Hamster sorgt derzeit in der Kryptoszene für Aufsehen. Er sitzt in seinem Käfig und handelt mit Kryptowährungen. Und das gelingt ihm außerordentlich gut. Rund 4.500 Follower hat der Trader mit den Kulleraugen bei Twitch. Seine Fans können dem Nager dabei zuschauen, wie er seine Investmententscheidungen trifft. Mr. Goxx performte dabei zwischenzeitlich sogar besser als der Aktienindex S&P 500 oder Warren Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway. Wie das putzige Tierchen tradet und warum es noch profitabler werden sollte, hat mein Kollege Kim Rixecker hier aufgeschrieben.
2. FDP und Grüne machen ein Selfie und das Netz eskaliert
Erstes Treffen nach der Wahl. FDP und Grüne sprechen über mögliche Koalitionen im Bundestag. Wer darf es sein? Cum-Ex-Scholz oder doch eher Fail-Laschet? Schwierige Entscheidung. Dann der Geistesblitz: Lasst uns ein Selfie machen! Könnte so gewesen sein, oder? Die politische Debatte in Deutschland wird seit Dienstag nämlich nicht mehr vorrangig von Klimaschutz oder Digitalisierung bestimmt, sondern von einem Selfie. Auf besagtem Schnappschuss sind Annalena Baerbock, Robert Habeck (beide Grüne), Christian Lindner und Volker Wissing (beide FDP) zu sehen.
Ganz so zufällig wie ein Gruppenselfie betrunkener Mallorca-Touristen ist das Bild der Polit-Größen allerdings nicht zustande gekommen. Hier dürfte vielmehr Marketingkalkül eine große Rolle spielen, schreibt t3n-Chefredakteur Holger Schellkopf. Einen Großteil der Netzgemeinschaft interessierte aber vor allem das schier unendliche Meme-Potenzial des Selfies. Die besten Stücke haben wir zusammengestellt.
3. Seit 1985 im Einsatz: Dieser Campingplatz setzt auf einen Atari ST
Farbdisplay? USB-Anschluss? Internet? Wer braucht das schon? Die Betreiber eines Campingplatzes in den Niederladen offenbar nicht. Vor 36 Jahren steckte die Familie umgerechnet knapp 3.000 Mark in einen Atari ST. Das Geld war offenbar gut investiert, denn auch heute noch nutzen die Betreiber den Atari zur Verwaltung ihres Campingplatzes. Amortisiert hat sich die Kiste inzwischen mit Sicherheit. Ganz unverändert ist der Retro-Computer allerdings nicht durch die Jahrzehnte gekommen. Was die Besitzer optimiert haben und warum der Fall am Ende doch gar nicht ganz so absurd ist, lest ihr hier.
4. Elon Musk ist wieder der reichste Mensch der Welt – und Single
213 Milliarden US-Dollar. In Ziffern: 213.000.000.000. Auf diese unfassbare Zahl soll Elon Musks Vermögen inzwischen wieder angestiegen sein – zumindest, wenn man Bloomberg Glauben schenken möchte. Damit hat der Tesla-CEO den Titel des reichsten Mannes der Welt erneut erobert und ist jetzt doppelt so reich wie Investorenlegende Warren Buffett. (Das ist der Mann, der gegen einen Hamster verloren hat.) Steigt Musks Kontostand, lohnt sich auch immer der Blick auf den Tesla-Aktienkurs. Der bestimmt nämlich maßgeblich, wie dick das Portemonnaie des Milliardärs gerade ist. Aber wie das oft so ist: Glück im Spiel bedeutet Pech in der Liebe. Davor scheinen auch Tech-Größen nicht gefeit zu sein. Was das für Musk bedeutet, hat Dieter Petereit hier zusammengefasst.
5. Praxistipp der Woche: Die digitale Krankschreibung ist da und das musst du wissen
Wer krank ist, stattet seinem Hausarzt oder seiner Hausärztin einen Besuch ab und lässt sich krankschreiben. Bislang passierte das in Papierform. Der gute alte Gelbe Schein musste ordnungsgemäß an Arbeitgebende und Krankenkassen weitergeschickt werden. Das hat sich mit dem 1. Oktober geändert. Jetzt sollen behandelnde Ärztinnen und Ärzte die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen in digitaler Form an die Krankenkassen weitergeben. Und die wiederum teilen – ebenfalls elektronisch – den Arbeitgebenden mit, wann die Arbeitsunfähigkeit beginnt und wie lange sie dauern wird. So weit, so simpel. Ein paar offene Fragen gibt es aber dennoch und die hat meine Kollegin Elisabeth Urban ausführlich beantwortet.
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