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5G-Deadline am 1. Juli könnte für Verspätungen im internationalen Luftraum sorgen

Am 1. Juli wollen die Mobilfunkunternehmen in den USA das Leistungsniveau der 5G-Netze verbessern. Der US-Verkehrsminister Pete Buttigieg warnt Flugreisende vor möglichen Komplikationen.

Von Ann-Catherin Karg
1 Min.
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Ab dem 1. Juli dürfen nur noch umgerüstete Flugzeuge in den USA landen. (Foto: Shutterstock/Piotr Mitelski)

Bislang ist das Leistungsniveau der 5G-Antennen der Mobilfunkbetreiber in den USA gedrosselt. Am 1. Juli soll sich das ändern – und der US-Verkehrsminister Pete Buttigieg warnt vor Flugverspätungen und sogar Landeverboten.

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Unter speziellen Wetterbedingungen und bei schlechter Sicht könnte in bestimmten Fällen keine Landeerlaubnisse erteilt werden, sagte Buttigieg gegenüber dem Wall Street Journal. So könne es zu Verspätungen und sogar Annullierungen kommen, worauf sich speziell auch Sommerurlauber:innen einstellen müssten.

Unsicherheitsfaktor Wetter

Als entscheidenden Faktor für das Ausmaß der Komplikationen nannte der US-Verkehrsminister das Wetter, das langfristige Prognosen unmöglich mache. Er forderte von den Fluggesellschaften, ihre Flugpläne entweder entsprechend zu aktualisieren oder ihre Flugzeuge noch rechtzeitig so umzurüsten, dass die Umstellung am 1. Juli nicht zu Komplikationen führe.

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Denn noch haben nicht alle Betreibergesellschaften die Radarhöhenmesser ihrer Flotte so auf- oder umgerüstet, dass diese nicht länger störanfällig für 5G-Frequenzen seien. Laut Buttigieg haben in den vergangenen anderthalb Jahren 80 Prozent der inländischen und 65 Prozent der internationalen Flugzeuge mit Zielen in den USA auf die entsprechende Technik umgerüstet.

Die Nachfrage war schlicht zu hoch

Das Problem dahinter ist der Umstand, dass in den USA die Frequenzen der Höhenmesser in Flugzeugen und des 5G-Standards eng beieinanderliegen und dort andere Frequenzbereiche für das 5G-Netz genutzt werden als beispielsweise in Europa. Aus diesem Grund waren es die US-Fluggesellschaften selbst, die die US-Regierung 2022 aufforderten, den Flugbetrieb durch strengere Regeln besser abzusichern.

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Warum es trotzdem nicht alle Airlines geschafft haben, die entsprechende Technik bis zur Deadline am 1. Juli einzusetzen, liegt laut der International Transport Association (IATA) ganz einfach daran, dass diese schlicht nicht für alle verfügbar gewesen sei. Es würden aber nur jene internationalen Airlines in die USA fliegen, deren Flugzeuge entsprechend ausgestattet seien.

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