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Action-Cams: Gopro Hero 8 Black und Gopro Max offiziell vorgestellt

Die Gopro Hero 8 Black auf der Produkt-Website. (Screenshot: t3n.de)

Gopro hat mit der Hero 8 Black und der Max zwei neue Action-Cams vorgestellt. Die Hero 8 Black glänzt mit ihrem Bildstabilisator und vier Linsen, die Max bringt gleich drei Kameras an den Start.

Der amerikanische Kamerahersteller Gopro erweitert sein Sortiment um zwei neue Modelle. Mit der Hero 8 Black kommt der Nachfolger der Hero 7 Black, die aber weiterhin im Angebot bleibt. Die 360-Grad-Kamera Max stellt den Nachfolger der Fusion dar.

Das ist die Hero 8 Black

Die neue Hero 8 Black ist etwas größer als ihre Vorgängerin, benötigt dafür aber keinen Montagerahmen mehr, um sie etwa an einem Stativ zu befestigen. Stattdessen beherbergt sie am Gehäuseboden zwei Laschen, die sich zwecks Befestigung ausklappen lassen.

Der Akku der neuen Hero 8 Black soll bei gleicher Bauform und der identischen Kapazität von 1.220 Milliamperestunden mehr Leistung als jener der Hero 7 bringen. Mit der neuen Generation bekommt die Hero eine einzige Verschlusskappe, über die Akkus gewechselt oder Speicherkarten ein- und ausgesteckt werden. Hier befindet sich auch die Kopplung der neuen Mod-Elemente, die die Fähigkeiten der Hero-Cams erweitern sollen.

Die wesentliche Neuerung der Hero 8 Black ist jedoch der deutlich verbesserte Bildstabilisator Hypersmooth 2.0. Auf Wunsch kann die Hero 8 Black bereits während der Aufnahme den Horizont in der Horizontalen halten.

Anders als bei früheren Modellen ist die Frontlinse nicht mehr zu entfernen, stattdessen hat Gopro sie etwas dicker gemacht, mit Gorilla-Glas geschützt und etwas tiefer ins Gehäuse eingelassen, sodass sie weniger hervorsteht als in früheren Modellen.

Für die neue Version der Hero stehen drei Erweiterungen zur Verfügung, die direkt als Rahmen an der Action-Cam befestigt werden. Mit dem Display-Mod lässt sich die Kamera um ein nach vorn klapp- und drehbares Display erweitern. Um die Laufzeit der Hauptkamera nicht zu beeinträchtigen, bringt das Display-Mod einen zusätzlichen Akku mit 680 Milliamperestunden Kapazität mit. Mit dem Light-Mod kommt eine LED-Leuchte mit vergleichsweise starken 200 Lumen, die helfen soll, dunkle Szenen zu erhellen, während das Media-Mod ein Richtmikrofon, sowie einen 3,5-Zoll-Klinkenanschluss für ein externes Mikro nachrüstet.

Alle Erweiterungen sind für Anfang 2020 angekündigt und sollen preislich zwischen 50 und 80 Euro pro Stück angesiedelt sein. Das wäre zumindest für das Display-Mod ein erstaunlich niedriger Preis.

Das ist die Max

Die neue Max, Nachfolgerin der bisherigen 360-Grad-Kamera Fusion, ist das größere der beiden neuen Modelle und soll teilweise eine andere Zielgruppe ansprechen. Im Vergleich zur bisherigen Fusion ist die neue Max kompakter und damit handlicher. Statt bisher mit 5,7k zeichnet die Max nur noch mit 4k auf, was aber angesichts der in der echten Welt verfügbaren Display-Hardware eher einen gemessenen Nachteil darstellt.

Bei 360-Grad-Aufnahmen werden die Bilder der vorderen und der hinteren Kamera direkt zusammengenäht und gespeichert. Die Max verfügt über den gleichen Bildstabilisator wie die Hero 8 Black und kann ebenso den Horizont in der Geraden halten.

Dabei können die beiden gegenüberliegenden Kameras der Max nicht nur für 360-Grad-Aufnahmen verwendet werden. Vielmehr soll die Kamera auch Content-Creator ansprechen. So kann die eine Optik in Full-HD-Auflösung auf den Filmer gerichtet bleiben, während die zweite Optik zeigt, was der Filmer gerade sieht. Das bietet etwa Video-Bloggern mehr kreative Möglichkeiten. Zu diesem Zweck hat die Max einen Touchscreen und ein Mikrofon auf der Display-Seite.

Die Hero 8 Black soll ab sofort erhältlich sein und rund 430 Euro kosten. Die Max kann vorbestellt werden und wird rund 530 Euro kosten.

Passend dazu: Gopro im Sturzflug: Kamerahersteller streicht jede fünfte Stelle

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Ein Kommentar
kristiann
kristiann

Die erste vorgestellte klingt wirklich gut. Vor allen Dingen der Preis erstaunt mich echt!

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