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News

Adobe Max 2016: Die wichtigsten News für Design-Fans

Shutterstock / Gil C

Die diesjährige Ausgabe der Adobe Max ist die bisher größte in der Geschichte der Kreativ-Konferenz: Über 200 Speaker und Sessions warteten auf die 10.000 Teilnehmer aus aller Welt.

Bei den Keynote-Speakern ist unter anderem Hollywood-Regisseur Quentin Tarantino dabei. Den Anfang der Keynote bestreitet wie gewohnt Adobes CEO Shantanu Narayen, der aktuelle Trends der Kreativbranche präsentiert.

Diesmal findet die Kreativ-Konferenz Adobe Max nicht nur zum ersten mal in San Diego statt, es gibt reichlich Neuheiten. Stefan von Gagern ist für t3n vor Ort und fasst die Neuheiten zusammen.

Design wird immer schneller, spezieller, aber auch einfacher

Dass in der Kreativindustrie permanente Veränderung eine Konstante ist, ist bekannt. Doch das Tempo der Kreativität wurde deutlich verschärft. CEO Shantanu Narayen kommentiert: „Die Welt um uns herum verändert sich schneller denn je. Für Creative Cloud haben wir vor fünf Jahren angefangen den kreativen Prozess komplett neu zu überdenken - und heute steht Creative Cloud immer noch erst am Anfang.“ Digitale Erlebnisse müssen heute für mehrere Plattformen gestaltet sein. Zudem herrscht der Zustand der „Content Velocity“. Kreative müssen immer mehr Inhalte für verschiedene Plattformen termingerecht zu knappen Deadlines liefern. Neben immer mehr Kanälen in sozialen Medien und verschiedenen Endgeräten, kommen in diesem Jahr noch Virtual Reality und Augmented Reality dazu. Der Kreative muss immer öfter neue Disziplinen in kurzer Zeit lernen.

Die gute Nachricht dabei: Es gibt eine starke Nachfrage für Kreative. Durch das Kreativportal behance.com, das Teil der Creative Cloud ist, kann Adobe handfeste Zahlen liefern: So gibt es 86% mehr Jobs im Kreativbereich, 29 % mehr in Disziplinen wie 3D und User Experience.

Als Beispiel, wie Design schneller, einfacher und produktiver aussehen können, zeigt Adobe das User-Experience Tool Adobe Experience Design XD, das sich noch in Public Beta befindet. Grundidee: Design so schnell wie Ideen bekommen. Mit dem Programm können Designer Benutzeroberflächen gestalten. Diese können aussehen wie fertige Apps oder nur strichhafte Prototypen skizziern. Innerhalb kürzester Zeit ist es möglich, die Bildschirmseiten einer App auf Artboards zu entwerfen. Mit Symbolen können Elemente aus einem Artboard auf anderen wiederverwendet werden, bleiben aber verknüpft. Ändert der Designer das Original, zum Beispiel die Schriftart oder die Farbe, wird die Änderung auf alle anderen Symbole übertragen.

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(Foto: Adobe)

Maschinenintelligenz hilft künftig Zeit zu sparen

Mit Adobe Sensei startet ein komplett neuer Online-Service, der beim Gestalten und Bereitstellen digitaler Erlebnisse helfen soll. Adobe Sensei kann zum Beispiel beim Abstimmen von Inhalten auf Zielgruppen helfen. Zum Einsatz kommen dabei Techniken wie maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz und tiefes Lernen. Adobe Sensei kann große Mengen von Content, wie Millionen von Dokumenten oder Assets, wie hochaufgelöste Bilder auswerten, daraus Daten erzeugen und ihre Bedeutung ableiten. So erhält der Content-Produzent zum Beispiel ein Stimmungsbild und kann weitere Maßnahmen auf die Zielgruppe abstimmen.

In der täglichen Arbeit mit Creative-Cloud-Programmen und -Diensten kann Sensei viel Zeit sparen. Die Technologie kann Bilder, Schriften und Gesichter analysieren. In Bildern können so zum Beispiel Objekte und Himmel erkannt und automatisch verschlagwortet werden. Der Designer spart dann Zeit, wenn er zum Beispiel nach Bildmaterial sucht. Statt nach Schlagwörtern suchen zu müssen, kann er einfach ein Originalbild als Vorlage nehmen und nach ähnlichen Motiven suchen. Und die Technik kann helfen, Inhalte zu bearbeiten. So können einfach Kommandos wie „Himmel ändern“ reichen, um beispielsweise alle Bilder mit Himmel umzufärben.

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(Foto: Adobe)

Creative Cloud legt in Sachen Zusammenarbeit zu

Auf jeder Max stellt Adobe eine Erweiterung der Komplettlösung Creative Cloud vor. Vorletztes Jahr waren es mobile Apps, die Design auch unterwegs möglich machten. Im Jahr zuvor kamen Online-Dienste dazu, die Assets wie Schriften für das Design lieferten. Letztes Jahr kamen Creative-Cloud-Bibliotheken, die den Transport der Assets von App zu App und zwischen Geräten einfacher machten. Dieses Jahr geht es um die Zusammenarbeit. Jetzt ist es möglich in Echtzeit an Dokumenten zusammenzuarbeiten. Adobe zeigte wieder am Beispiel von Experience Designer, wie es in der Praxis aussieht:

Wenn ein Teammitglied in einem Dokument Änderungen macht, ist das Element für andere gesperrt - und sie können sehen, wer gerade daran arbeitet. Versionskontrolle und gemeinsam genutzte Bibliotheken sollen die vernetzte Teamarbeit weiter vereinfachen. Das Team kann dann schneller Feedback über den aktuellen Entwurf einholen und so schneller den Prototypen von Revision zu Revision überarbeiten.

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(Foto: Adobe)

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Eine Reaktion
Jan

Ist bekannt ob Project Felix auch für Windows 7 erscheinen wird? Das ganze klingt zwar verdammt interessant, aber ich werde mich dafür sicherlich nicht von Microsoft in die Mangel nehmen lassen.

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