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Adobe Wallaby wandelt Flash-Files in HTML5

Mit der Wallaby Technologie stellt Adobe Systems Entwicklern die Möglichkeit bereit, Flash-Inhalte in HTML5 zu konvertieren. Wallaby ist eine AIR-Applikation, die sowohl auf Windows- als auch auf Mac-Plattformen läuft. Besonders interessant ist Adobes Neuigkeit natürlich mit Blick auf Apples iOS, auf dem bekanntlich kein Flash läuft. Denn der Output, den Wallaby produziert, funktioniert auf Apple-Geräten, ebenso wie auf allen anderen WebKit-basierten Browsern wie Google Chrome und Safari.

Adobe Wallaby: Per Drag and Drop von Flash zu HTML5

Adobe bietet Wallaby auf der Adobe Labs Website kostenlos zum Download an. Die derzeit noch im Experimentierstadium befindliche Anwendung funktioniert per Drag and Drop. Nach der Konvertierung kann man die dann in HTML5 vorliegenden Dateien ganz normal weiter bearbeiten. Dabei kann auf Technologien wie CSS und SVG zurückgegriffen werden. Zu der mancherorts geschürten Glaubensfrage, ob Flash oder HTML5, äußert sich Senior Produktmanager Barclay folgendermaßen: „[Wallaby] ist eine experimentelle Technologie, die einen Eindruck der Innovation vermittelt, die wir um Flash und HTML betreiben und zeigt den Aufwand, den wir für beide Technologien betreiben, von denen wir glauben, dass sie auf lange Sicht wichtig sind“. Erstmals wurde Wallaby von Adobe im vergangenen Herbst auf der Adobe Max Konferenz in Los Angeles vorgeführt:

Adobe will mit Flash und HTML5 zweigleisig fahren

Mit Apples Höhenflug, der unter Ausschluss von Adobes Flash geschieht, steigt der Handlungsbedarf der Flash-Verfechter aus dem Hause Adobe an. Zunehmend mehr Entwickler sehen sich durch die Menge neuer iPads und iPhones gezwungen, Internetanwendungen zu programmieren, deren Inhalte ohne Flash dargestellt werden können. Dadurch entsteht für das Unternehmen Adobe Handlungsbedarf und die Technologie Wallaby könnte ein erster Schritt in diese Richtung sein. Selbstverständlich wird man sich bei Adobe nicht zu dem Statement verleiten lassen, mit HTML5 werde Flash überflüssig. So kommentiert Barclay, die Konvertierung von Flash zu HTML könne Einbußen an Funktionalität mit sich bringen, welche fehlende Effekte wie Filter oder Blendenmodi beinhalte. Falls ein Flash-Feature nicht unterstützt werde, so so sei es eben nicht verwendbar, erklärt Barclay weiter und stützt damit Adobes Grundhaltung, Flash weiterhin im Rennen halten zu wollen.

Weiterführende Links:

Bildnachweis für die Newsübersicht: Bilder von marcopako und Josej Dunne auf flickr.com. Lizenz: CC BY-SA

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Eine Reaktion
Jin

Nur für CS5 und es nutzt jQuery als Bib. ^^ kein AS und die meisten Animationen werden Frame für Frame als SVG oder gar PNG?! ausgespuckt. Wenn man umbedingt eine wysiwyg IDE für Werbebanner in html5 bzw in css3 brauchst gibts nen tool von Sencha ist um längen besser und man hat besseren Code,

Aber warten wir mal ab...

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