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AdWords-Optimierung: 10 Tipps, die euch weiterbringen

Ihr nutzt Google AdWords und seid mit der Performance der Anzeigen nicht immer zufrieden? Mit folgenden Tipps und Tricks für die AdWords-Optimierung könnt ihr noch mehr aus euren Anzeigen rausholen.

Im Netz kursieren viele Tutorials zur AdWords-Optimierung – mit teils hilfreichen, teils aber auch weniger sinnvollen Tipps. Ein auf Moz.com erschienener Artikel von Asher Elran zeigt allerhand praktische AdWords-Optimierungs-Tipps auf, die wir für euch zusammenfassen und um weitere ergänzen.

1. AdWords-Optimierung: Finger weg vom Auto-Bidding

Elran zufolge sollte man tunlichst die Finger vom automatischen Gebots-Management lassen. Das Tool sei zwar eine bequeme Option für kleinere Werbetreibende, die gerade erst einsteigen, um ein grobes Gefühl für die Justierung von Angeboten zu bekommen. Das manuelle Bidding habe aber einige Vorteile. Denn so behaltet ihr laut Elran mehr Kontrolle über den Prozess, was sich positiv auf eure Anzeigenposition auswirken soll.

Adwords Optimierung: Auto-Bidding ist in den meisten Fällen zu teuer, daher besser Finger weg. (Bild:  Knowyourmeme)
Adwords Optimierung: Auto-Bidding ist in den meisten Fällen zu teuer, daher besser Finger weg. (Bild: Knowyourmeme)

Weitere Vorteile des manuellen Biddings seien geringerer Verlust und auf Dauer ein kleinerer CPC. Mithilfe des manuellen Biddings könnt ihr euren AdWords-Anzeigenrang auf einen Wert zwischen 1,5 und 2,5 bringen, so der Autor.

2. Es muss nicht immer die 1. Position sein

Bei der AdWords Optimierung muss man nicht unbedingt die erste Ad-Position belegen. (Bild: Shutterstock)
Bei der AdWords Optimierung muss man nicht unbedingt die erste Ad-Position belegen. (Bild: Shutterstock)

Laut Elran muss es nicht unbedingt die Top-Position in den Google-Suchergebnissen sein, denn häufig stünden die Kosten in keinem Verhältnis zum Erfolg. Außerdem, so seine These, wird die erste Position nicht selten aus Gründen der Information (siehe Punkt 10) geklickt, nicht unbedingt, um etwas zu kaufen. Bei den Positionen darunter, vor allem der AdWords-Anzeige direkt oberhalb des ersten echten Suchresultats, sehe das anders aus.

Versucht daher, eure Gebotskosten so weit zu senken, bis ihr auf den unteren Plätzen seid, um so eher potenzielle Käufer abzugrasen. Wer auf diese Anzeigen klickt, hat sich die Ergebnisse oft genauer angeguckt und hat tendenziell eine Kaufintention. Blind darauf verlassen sollte man sich aber natürlich nicht – es ist selbstredend notwendig, die Anzeigen regelmäßig auszuwerten und nachzubessern.

3. Weg mit der Konkurrenz: Große Anzeigen schalten

Mit Ad-Exentsions wird der Raum für andere Ads knapp. (Bild: Giphy)
Mit Ad-Exentsions wird der Raum für andere Ads knapp. (Bild: Giphy)

Größer ist zwar nicht immer besser, in diesem Fall aber schon, denn mit großflächigen Anzeigen und Ad-Extensions könnt ihr die Mitbewerber kurzerhand ausschalten. Mit dem Schalten großer Anzeigen hat die Konkurrenz weniger Platz für die eigenen Ads, sodass die den Usern weniger auffallen.

Und: Wenn ihr den Raum der großen Anzeigen richtig nutzt, könnt ihr potenzielle Kunden außerdem mit stichhaltigen Argumenten überzeugen und euch vom Rest abheben. Denn auch wenn Advertiser große Anzeigen schalten, wiederholen sie sich inhaltlich oft – der zusätzliche Platz wird nicht sinnvoll genutzt.

Google bietet folgende Erweiterungen an:

  • Sitelinks.
  • App-Erweiterung: Verlinkung zu euerer eigenen App.
  • Standort-Erweiterung: Ideal für Unternehmen mit Ladengeschäften. Ihr könnt neben der Adresse auch Geschäftszeiten und mehr angeben.
  • Review-Erweiterung: Ergänzung der Anzeige um Bewertungen/Testimonal zum Produkt.
  • Anruf-Erweiterungen: Fügt der Anzeige eine lokale Telefonnummer hinzu. Das stärkt das Vertrauen in eure Anzeige. Dass Kunden euch daraufhin gleich anrufen, kommt dennoch eher selten vor.

4. Hohe Klickpreise: Teuer ist nicht gleich besser

Viele AdWords-Kategorien sind hart umkämpft, sodass Anzeigen in den oberen Positionen – zum Beispiel im Versicherungsgeschäft – unverhältnismäßig teuer sind. Wenn ihr da nicht mitspielen, aber trotzdem erfolgreiche ROIs einspielen wollt, heißt es: möglichst viele sinnvolle Keywords testen, sich beim Bieten aber zurückzuhalten.

Elran hat beispielsweise eine Reihe von Keywords getestet, sie aber immer mit dem niedrigsten geschätzten Gebot für die erste Seite versehen. Damit konnte er seine Anzeigen zwar nie ganz oben positionieren, aber wie eingangs erwähnt, ist das auch nicht zwingend nötig. Das Resultat: Die CTR stieg an, während die CPC sich reduzierte.

Hieran zeigt sich, dass es unerlässlich ist, viel zu testen, zu analysieren und nachzuregeln. Elran rät entsprechend, sich von den hochpreisigen Keywords zu distanzieren – es geht auch ohne.

5. Negative Keywords: Nutzt zusätzliche Filter zur Kostensenkung

Das Anlegen von negativen Keyword-Listen kann viel Geld sparen Bild: Google)
Das Anlegen von negativen Keyword-Listen kann viel Geld sparen. (Bild: Google)

Googles Suche besitzt eine hohe Fehlertoleranz: Auch wenn User sich vertippen, wird ihnen meistens das richtige Ergebnis angezeigt. Problem: Bei negativen Keywords funktioniert das leider nicht, was heißt, dass eure Anzeigen trotz gesetzter Ausschlusskriterien ausgespielt werden.

Heißt: Wenn ich als negatives Keyword „Fahrrad“ gewählt habe, der User aber „Fahrad“ oder „Farrad“ eingegeben hat, kann es sein, dass eure Anzeige ausgespielt und berechnet wird. Um das zu vermeiden, lohnt es sich, ein möglichst großes Repertoire an negativen Keywords anzulegen. Hier kann der „Keyword Typo Generator“ von Seobook hilfreich sein, denn es generiert zu euren Eingaben eine Vielzahl an Variationen.

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2 Reaktionen
Norman

Vielen Dank für wertvolle Tipps! Bin gespannt wie sich manuelle Gebote auswirken und ob es am Ende günstigere Klickpreise gibt. In meiner Recherche habe übrigens noch ein Paar tolle Blogs entdeckt, die ich wärmstens empfehlen kann: http://sea-panda.de/adwords-optimierung/

LG Norman

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He

Für Tipp 9 hätte man mal den ganzen Tipp übersetzen sollen bzw. auf die Sinnhaftigkeit in Deutschland prüfen können. Denn ein lokaler US-Händler hat sicherlich mehr Schwierigkeiten sich vor überflüssigen Klicks zu "schützen" als ein Deutscher. Denn bei Einstellung "Sprache Deutsch" schließt man schon sehr viel "Welt" aus. Angrenzende Länder an die Bundesrepublik sind auch nicht sooo viele (einmal angelegt und per copy&paste auf alle Kampagnen verteilen). Zumal die Funktion der Zielregion ansich schon alles andere ausschließen sollte.

Tipp 7, man kann Anzeigen für mobile Geräte nicht mehr ausschließen, hier fehlt der entscheidende Tipp das Gebot für die mobile Geräte anzupassen (bspw. um 90% abwerten, was sie quasi ausschließt).

Die Tipps sind für Fortgeschrittene nichts neues und für Anfänger teilweise ungeeignet da Infos fehlen... Schade eigentlich.

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