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Airpods: Apples Ohrstöpsel verkaufen sich wie verrückt

Apple Airpods Pro. (Bild: Apple)

Apples Absatz an Airpods-Kopfhörern soll sich in diesem Jahr auf 60 Millionen verkaufte Exemplare verdoppeln. Besonders die neuen Airpods Pro sind inzwischen schwer zu bekommen.

Wie Bloomberg aus Unternehmenskreisen erfahren haben will, rechnet Apple für 2019 mit einer Verdopplung der abgesetzten Stückzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Dieser rasante Zuwachs wird vor allem den im Oktober vorgestellten Airpods Pro zugeschrieben, deren Nachfrage „viel höher als erwartet“ ausfalle.

Apple Airpods Pro. (Bild: Apple)

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3 neue Airpods-Modelle beleben den Absatz deutlich

Aber auch die klassischen Airpods verkaufen sich offenbar bestens. Immerhin hatte Apple im März diesen Jahres mit den Airpods 2 eine runderneuerte Variante seines 2016 eingeführten Kopfhörers vorgestellt. Dieses neue Modell kann seither im klassischen Lade-Case für 179 Euro direkt bei Apple bestellt werden. Mit einem Qi-fähigen Lade-Case verlangt der Hersteller 229 Euro. Die neuen Airpods Pro gibt es im Apple Store für 279 Euro.

Die Straßenpreise für die Airpods 2 liegen deutlich darunter. So können die Airpods 2 im klassischen Lade-Case für ab 135 Euro, jene mit Qi-Case für ab 166 Euro erworben werden. Nur die neuen Airpods Pro sind in freier Wildbahn kaum unterhalb des Apple-Preises zu finden und weisen selbst im offiziellen Store eine Lieferzeit von zwei bis vier Wochen auf.

Die Airpods 2 sind optisch vom Vorgänger nicht zu unterscheiden. (Foto: Apple)

Airpods Pro: Fertigung bringt Zulieferer an ihre Grenzen

Eben jene sind es denn auch, die den Zulieferern des Konzerns Sorge bereiten. Die Airpods Pro werden von Inventec aus Taiwan und den chinesischen Firmen Luxshare Precision Industry und Goertec Inc. gebaut. Wie Bloomberg erfahren haben will, bringt der Fertigungsprozess und die hohe Nachfrage die Zulieferer an die Grenzen ihrer Möglichkeiten.

Bloomberg führt die hohe Nachfrage nach Apple-Kopfhörern auch auf die Zurückhaltung der namhaften Wettbewerber zurück. So würde Apples Weihnachtsgeschäft sicherlich davon profitieren, dass Microsoft sein Konkurrenzprodukt erst im Frühjahr 2020 liefern wird. Googles neue Produkte dieser Kategorie werden ebenfalls erst im kommenden Jahr erwartet.

Drahtlos-Kopfhörer: Apple hält 50 Prozent Marktanteil

So führt Apple den globalen Markt für echte Drahtlos-Kopfhörer mit Abstand an. Neben den Airpods verkaufen sich auch die Powerbeats Pro von Apple-Tochter Beats Audio außerordentlich gut. Samsung stellt mit seinen Galaxy Buds ebenfalls einen Teilnehmer in die Top zehn, kommt aber insgesamt nicht gegen die Verkaufszahlen des Konzerns aus Cupertino an. Apple hält gut 50 Prozent Anteil am Markt der Drahtlos-Kopfhörer.

Damit entwickelt Apple sein Geschäft in die richtige Richtung weiter. Der Konzernumsatz mit Wearables wie der Watch, den Airpods, Beats, Homepods und Apple TV wuchs im letzten Geschäftsquartal um 54 Prozent, während der Umsatz mit iPhones um rund zehn Prozent sank.

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2 Kommentare
GudS

Ein Problem könnte aber doch auf Apple zukommen: Die Zulieferer haben derzeit Probleme hinterherzukommen, weswegen sich wohl auch die Lieferzeiten für die AirPods Pro verlängert haben. Wer die In-Ears heute über den Hersteller bestellt, bekommt sie frühestens am 7. Dezember. Und in der Weihnachtszeit dürfte die Nachfrage sicherlich noch einmal anziehen. Wie in Tests zu den AirPods Pro zu lesen ist, sind die Kopfhörer den saftigen Aufpreis gegenüber dem Standardmodell aber auch eindeutig wert. https://www.vajika.com/2019/03/apple-headphones-renewal-in-airpods-2.html

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Dieter Petereit

Schöne Zusammenfassung des Artikels…

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