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Aktienrallye: Tesla-Shortseller zieht die Notbremse

Der Wert der Tesla-Aktie hat sich seit Jahresbeginn fast versiebenfacht. Ein bekannter Shortseller zieht jetzt die Notbremse und spricht von einer „schmerzhaften“ Erfahrung.

2 Min. Lesezeit
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Tesla an der Börse auf Höhenflug. (Foto: Shutterstock)

Mit aktuell 630 US-Dollar hat sich die Aktie des Elektroautobauers Tesla seit Januar im Wert fast versiebenfacht. Für die sogenannten Shortseller, die schon seit Jahren auf ein Scheitern des Konzerns und einen darauffolgenden Einbruch des Aktienkurses wetten, sind das keine guten Nachrichten. Die Leerverkäufer dürften viel Geld verloren haben. Einer von ihnen, der bekannte Tesla-Shortseller Jim Chanos, hat jetzt die Notbremse gezogen.

Tesla-Rallye machte Musk richtig reich

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Für Tesla-Aktionäre, nicht zuletzt Firmenboss Elon Musk, hat die Tesla-Rallye finanziell gesehen freilich positive Auswirkungen. Musk etwa ist mit einem Vermögen von 145 Milliarden Dollar zur zweitreichsten Person der Welt avanciert. Allein in diesem Jahr verbuchte Musk ein Plus von 118 Milliarden Dollar. Weniger gut lief es derweil für all jene, die auf eine entgegengesetzte Entwicklung des Aktienkurses gesetzt haben.

So erklärte Chanos, der laut finanzen.net zu den überzeugtesten Tesla-Shortsellern gehören soll und seit Jahren auf fallende Kurse bei der Aktie des Elektroautobauers wettet, die vergangenen zwölf Monate seien „schmerzhaft“ gewesen. Daher hat Chanos Bloomberg zufolge den Umfang seiner Tesla-Positionen reduziert. Dabei geht es vor allem um die maximale Short-Position, die Chanos‘ Hedgefonds Kynikos Associates anbiete.

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Chanos setzt weiter auf Tesla-Fail

Aber: Chanos bleibt weiterhin short, wettet also auf anhaltend fallende Aktienkurse bei Tesla. Denn dessen Geschäftsmodell findet Chanos nicht überzeugend, die Bewertung der Firma an der Börse sei zu hoch. Schließlich habe Tesla in seinem Kerngeschäft, dem Verkauf von Elektroautos, in den vergangenen zwölf Monaten kein Geld verdient. Und das, obwohl der Konzern Marktführer sei und die Fahrzeuge im Schnitt 50.000 Dollar kosten.

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Ähnlich hatte sich zuletzt sogar Musk selbst geäußert. In einem Schreiben an seine Mitarbeiter mahnte der Tesla-Chef, dass es mit dem Aktienboom jederzeit vorbei sein könne, gelänge es dem Unternehmen nicht, die Kosten nicht weiter zu drücken. Chanos wendet sich jetzt übrigens anderen seiner Meinung nach zu hoch bewerteten Firmen aus dem Elektroauto-Bereich zu. Als ein mögliches Ziel seiner Shortwetten gilt – wenig überraschend – Nikola.

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