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Systemrelevant: Amazon will seine Mitarbeiter unter den ersten Impfstoffempfängern sehen

Dave Clark, designierter Amazon-CEO, hat die US-amerikanische Seuchenbehörde CDC aufgefordert, Amazon-Mitarbeiter ganz oben auf die Prioritätenliste für die Covid-19-Impfung zu setzen.

1 Min. Lesezeit
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Besser jetzt als später: Amazon will an den Covid-19-Impfstoff. (Foto: M-Foto / Shutterstock)

Der derzeit noch als SVP Worldwide Operations amtierende und damit für die gesamte Logistik, den Vertrieb und den Kundenservice des Onlinehändlers zuständige Amazon-Manager Dave Clark hat eine klare Meinung: Die Mitarbeiter in den Amazon-Verteilzentren, den AWS-Rechenzentren und den nur in den USA unter dem Namen „Whole Foods“ betriebenen Bio-Supermärkten sind für ihn fast so systemrelevant wie die Beschäftigten im Gesundheitswesen. Das berichtet CNBC.

„Amazon-Mitarbeiter tragen zur Versorgung der Bevölkerung bei“

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In einer ersten Entscheidung hatte ein Ausschuss des CDC (Center for Disease Control), der US-amerikanischen Seuchenschutzbehörde, die unter anderem die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus koordiniert, zunächst nur Beschäftigte im Gesundheitswesen und Bewohner von Pflegeheimen als prioritär für den schnellen Erhalt des Covid-Vakzins eingestuft.

Diese Entscheidung stellt Clark nicht infrage, ruft aber deutlich dazu auf, in der nächsten Welle der Impfstoffverteilung vor allem seine Mitarbeiter zu berücksichtigen. Schließlich hätten sie das ganze Jahr über eine essenzielle Rolle bei der Versorgung der Bevölkerung mit notwendigen Gütern gespielt. Ein Arbeiten aus dem Homeoffice komme bei diesen Beschäftigten nicht in Betracht. Deshalb müssten sie besonders geschützt werden.

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„Impfung zum frühestmöglichen Zeitpunkt“

Clark erwarte daher, dass die Amazon-Beschäftigten das „Covid-19-Vakzin zum frühestmöglichen angemessenen Zeitpunkt erhalten.“ Mit dieser Forderung steht Clark indes nicht allein. Aus dem Silicon Valley hatten sich jüngst Uber und Doordash gemeldet und eine ebenso schnelle Impfung ihrer Fahrer gefordert.

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Auch aus der Gastronomie, dem Einzelhandel, der Luftfahrtbranche und der fleischverarbeitenden Industrie treten Lobbyisten an die CDC heran. Nachdem es für die Priorisierung der ersten Impfwelle noch einen relativ großen gesellschaftlichen Konsens gegeben haben dürfte, zeichnet sich jetzt ein Hauen und Stechen um die nächsten Vakzin-Dosen ab.

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2 Kommentare
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Dein t3n-Team

Jonny

Ich glaube, dass sich hier ein Fehler im Titel eingeschlichen hat. Dort heißt es „…Mitarbeiter unter den ersten Impfstoffempfängern…“. Im Artikel selbst heißt es dann „…nur Beschäftigte im Gesundheitswesen und Bewohner von Pflegeheimen als prioritär für den schnellen Erhalt des Covid-Vakzins eingestuft.
Diese Entscheidung stellt Clark nicht infrage, ruft aber deutlich dazu auf, in der nächsten Welle der Impfstoffverteilung…

Die nächste Welle sind für mich nicht die „ersten Impfstoffempfänger“.

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Dieter Petereit

„Unter den ersten Impfstoffempfängern“ ist eine Formulierung, auf die man relativ schauen kann. Bei 10 Millionen Impfstoffempfängern dürfte man die erste Million wohl zu den ersten Impfstoffempfängern zählen. Bei 100 Millionen vielleicht sogar die ersten 10 Millionen. Wird klar, worauf ich hinauswill, oder?

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