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Amazon Marketplace: 3.300 Verkäufer kommen im Schnitt täglich hinzu

Die Vermessung des Amazon Marketplace. (Foto: Shutterstock)

Eine neue Studie zeigt, wie sehr der Amazon Marketplace boomt. Doch nicht einmal zwei Drittel der neu angemeldeten Verkäuferkonten bleiben dauerhaft bestehen. Das sind die Gründe.

3.300 neue Verkäufer kommen täglich bei Amazon Marketplace dazu. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der US-E-Commerce-Analytics-Plattform Marketplace Pulse gibt es aktuell rund 2,8 Millionen aktive Verkäufer, die auf der Plattform Handel treiben. Das Unternehmen hat die letzten tausend Tage, also den Zeitraum über fast drei Jahre, analysiert und einige interessante Ergebnisse gefunden.

Danach kommen rein rechnerisch jede Stunde im Schnitt 138 neue Verkäufer beim Marketplace hinzu. Vorne liegen die USA mit rund einer Million Verkäufern, gefolgt von Indien mit rund 400.000 und Großbritannien mit etwa 300.000 Verkäufern. Insgesamt betreibt Amazon inzwischen 16 Marktplätze, nachdem kürzlich ein neuer in Singapur eröffnet wurde. Von den 2,8 Millionen Verkäufern sind 1,1 Millionen auf dem US-Marktplatz verkäuferisch unterwegs. Die Mehrzahl der Top-Seller bei Amazon ist bereits seit langer Zeit dabei und hält sich trotz zunehmender Private-Label-Tendenzen und steigendem Wettbewerb immer noch.

(Grafik: Marketplace Pulse)

Amazon Marketplace: 25.000 Verkäufer mit Millionenumsatz

Angestiegen sind auch die umsatzstarken Händler. Laut der Studie von Marketplace Pulse erzielten 2018 200.000 Händler mehr als 100.000 US-Dollar Jahresumsatz (das ist dreimal so viel wie drei Jahre zuvor) und immerhin 25.000 Verkäufer sollen mehr als eine Million Dollar alleine über den Marketplace umsetzen. Interessant ist auch eine andere Zahl: Da der Onboarding-Prozess bei Amazon relativ einfach ist, ist die Zahl der sich registrierenden Händler vergleichsweise hoch. Doch nur rund 60 Prozent bleiben (rechnerisch) auch dabei – die anderen geben entweder selbst den Verkauf wieder auf oder versäumen es, entsprechende von Amazon eingeforderte Firmennachweise (Ausweis, Gewerbenachweis, Bankunterlagen oder ähnliches) zu erbringen. In einem nicht geringen Teil der Fälle dürfte es sich auch um Doppelaccounts handeln, die laut Amazon zumindest bei Verkäufern ja nicht erlaubt sind und dann gegebenenfalls geschlossen werden.

Drittanbieter sind für das Geschäftsmodell von Amazon immer wichtiger geworden: Im Jahr 2018 verkauften sie Waren im Wert von 160 Milliarden Dollar weltweit und machten 58 Prozent des Umsatzes des Unternehmens mit physischen Waren aus. Vor einem Jahrzehnt waren es noch 30 Prozent. Neben den Verkaufswerkzeugen und der Logistikinfrastruktur, die das Unternehmen zur Verfügung stellt, wie Prime und Fulfillment durch Amazon, trägt die einfache Registrierung als Amazon-Händler dazu bei, dieses Wachstum voranzutreiben.

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