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Amazon schränkt Prime für Haushaltsmitglieder ein

Bisher war Amazon sehr großzügig bei der Einräumung der Prime-Versandvorteile. Jetzt wird der Gratis-Versand etwas strenger reglementiert. (Bild: Hadrian / Shutteerstock)

Bislang konnten Nutzer mit einem Prime-Account maximal fünf Konten verknüpfen und so die wichtigsten Versandvorteile teilen. Jetzt beschränkt Amazon die Prime-Versandvorteile für neue Mitglieder.

Bisher erlaubte Amazon allen Prime-Mitgliedern, die Hauptvorteile der Prime-Mitgliedschaft, also die Versandvorteile, mit bis zu vier weiteren Personen zu teilen. Offiziell durfte man das zwar nur mit Haushaltsmitgliedern, in der Praxis wurde das allerdings nicht überprüft. So war es für 69 Euro jährlich möglich, die Versandvorteile (nicht aber die damit verbundenen Streaming-Dienste) mit anderen, beispielsweise Familienmitgliedern und Freunden, zu teilen. Hierfür musste man lediglich den Geburtsmonat und Namen des Einladenden kennen.

Diesen Vorteil hat Amazon jetzt still und leise gestrichen – allerdings erst einmal nur für neue Prime-Mitgliedschaften. Diese können die Mitgliedschaft ab sofort nur noch mit einem weiteren Konto teilen. Diesen Schritt hatte Amazon bereits vor einiger Zeit in den USA umgesetzt, nun folgen andere Staaten, darunter Deutschland.

Amazon Prime: Alte Accounts können weiterhin vier Gäste einladen

Für Prime-Mitglieder, die bereits über einen geteilten Account verfügen, wird sich aber auch in Zukunft erst einmal nichts ändern. Kunden, die „bereits vor dem 8. November 2017 Prime Mitglied waren, können weiterhin bis zu vier berechtigte, in ihrem Haushalt lebende Personen als registrierte Gäste einladen“, teilt das Unternehmen in seinen Hilfe-Seiten mit. Ob in Zukunft genauer geprüft wird, ob derjenige auch wirklich zum Haushalt gehört und ob frei werdende Plätze eines solchen alten Gruppenaccounts wieder „nachbesetzt“ werden können, ist zurzeit noch unklar.

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