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Nach Amorelie-Abschied: Lea-Sophie Cramer will Coaching-Ausbildung machen

Sie hat die deutsche Startup-Szene wie keine Zweite geprägt, jetzt ist Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer als CEO zurückgetreten. Doch wie geht es für die Stargründerin jetzt weiter?

Von Vicky Isabelle Bargel
2 Min.
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Die Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer empfiehlt ihre Lieblingsbücher. (Foto: Amorelie)

Es war die Schlagzeile zum Wochenstart: Die bekannteste Gründerin Deutschlands räumt ihren Posten, zum Jahresende tritt Lea-Sophie Cramer in ihrer Funktion als CEO von Amorelie zurück. Mit Claire Midwood, Ex-Managing Director von Apple, hat sie eine starke Nachfolgerin gefunden. Ihrem erfolgreichen Onlinesexshop bleibt Cramer zukünftig im Beirat erhalten. Doch wieso ist sie ausgerechnet jetzt zurückgetreten? Und was kommt als nächstes?

„Es ist der richtige Zeitpunkt“

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In einer auf Linkedin und Instagram von Cramer veröffentlichten Mitteilung hieß es dazu zunächst nur, sie wolle das Unternehmen verlassen, wenn alles „gut“ sei. Sie wolle in sich selber investieren, ihren Horizont erweitern und lernen. Was genau das bedeuten soll? Wir haben nachgefragt und ein ausführlicheres Statement bekommen. Auf die Frage nach dem „Warum ausgerechnet jetzt?“ sagt Cramer: „Die Entscheidung, die Führung von Amorelie abzugeben, ist lange in mir gereift. Als Gründerin und CEO habe ich ganz regelmäßig reflektiert, wo wir stehen und was die nächsten richtigen Schritte sind. Ich wollte immer erst gehen, wenn eigentlich alles in mir sagt: Bleib! Jetzt ist dieser Moment gekommen, es ist der richtige Zeitpunkt! Das wichtigste war für mich, das Unternehmen in den besten Händen zu wissen. Ich bin 100-prozentig sicher, dass das mit Claire Midwood an der Spitze der Fall ist und ich bin unendlich gespannt darauf, in meiner neuen Rolle als Mitglied des Beirats und natürlich auch weiterhin als Gründerin und Anteilseignerin mitzuerleben, wie die Erfolgsstory von Amorelie weitergeht.“

3 konkrete Träume

Und wie stellt sie sich das Investment in sich selbst vor? Cramer hat tatsächlich schon konkrete Pläne. Auf Nachfrage heißt es: „Was meine persönliche Entwicklung betrifft, interessiert mich das Thema Coaching besonders. Ich werde nächstes Jahr eine Coaching-Ausbildung starten und habe drei konkrete Träume: Ich möchte gerne an der Ted-Konferenz in den USA teilnehmen, ich möchte ein Seminar von dem Coach-Guru persönlich, Tony Robbins, besuchen und jede Menge Zeit mit meinen Kids verbringen. Einfach mal tagsüber klischeebehaftet mit einem Latte Macchiato und meinen Kindern auf dem Spielplatz im Prenzlauer Berg Zeit verbringen, find ich super.“

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