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Ratgeber

Augmented-Reality-Shopping: So kann die Technik dein Einkaufserlebnis bereichern

Mit Augmented Reality können Händler Möbel im Wohnunfeld des Kunden präsentieren.  (Foto: Zapp2Photo / Shutterstock)

Augmented Reality ist ein viel diskutiertes Zukunftsthema im Shopping. Was die Händler bereits vorgestellt haben und wie wahrscheinlich es ist, dass sich unser Einkaufsverhalten dadurch ändert.

Wer online einkauft, kennt das Problem: Wir sehen ein Bild der Ware, können diese im besten Fall um 360 Grad drehen, haben aber meist nur eine vage Vorstellung davon, wie sie an uns oder in unserer Wohnung aussehen wird. Augmented Reality kann diese Kluft etwas verringern, indem die Ware mit einem eigenen Bild in Zusammenhang gebracht wird.

Augmented Reality: Amazon zeigt starkes Interesse

Obwohl es die Technik bereits seit einigen Jahren gibt, steckt sie immer noch in den Kinderschuhen. Ändern könnte das Amazon – mit richtig viel Geld, das sie in die Entwicklung stecken. So wurde vor wenigen Wochen bekannt, dass das Unternehmen Mitarbeiter im AR- und VR-Bereich sucht. Es ist ein offenes Geheimnis, dass insbesondere Amazon das Shoppen mit Hilfe von Augmented Reality schon seit längerer Zeit als spannendes neues Geschäftsfeld entdeckt hat und hier an interessanten Technologien arbeitet.

Außerdem hat das Unternehmen in den USA bereits die Kamera Echo Look vorgestellt, die unter anderem Kunden dabei beraten kann, welche Kleidung ihnen besser steht. So dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Amazon nicht nur bestehende Outfits auf der Basis von Erfahrungswerten und Algorithmen vergleichen und bewerten kann, sondern auch selbst die eigenen Kleidungsvorschläge mit dem Bild des Nutzers zusammenführt.

Jetzt wurde ein Patent bekannt, das das Unternehmen aus Seattle kürzlich eingereicht hat. Die Technik, an der Amazon offenbar bereits seit 2013 entwickelt, soll es ermöglichen, Uhren, Schmuck und Einrichtungsgegenstände in einer Umgebung anzuschauen. Dahinter steht eine 3D-Sensor-Technik, bei der auch Lichteffekte einbezogen werden sollen, die das Ganze wirklich lebensecht erscheinen lassen. Dazu werden beispielsweise mit einer Microsoft Kinect die Datenpunkte einer Hand erfasst und zum Winkel der Smartphone-Kamera in Bezug gesetzt. Das Patent befasst sich mit dem Schattenwurf und den Lichteffekten, die das Bild beispielsweise einer Uhr am Handgelenk realistisch erscheinen lassen.

Die Patentschrift von Amazon zeigt, wie das Bild mit Hilfe von Licht und Schatten realistischer wirken soll. (Grafik: Amazon)

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Eine Reaktion
Martina Wenk

Nahe liegend das Amazon mit optimierter Darstellung probiert Kaufanreize zu setzen und die Wahrscheinlichkeit einer Retour durch realistische Abbildung reduzieren will.

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