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Roboter statt Einkaufswagen: Bahn und Edeka testen automatisierten Supermarkt

Der E 24/7 getaufte Mini-Supermarkt verkauft seine Waren automatisiert. (Foto: Deutsche Bahn)

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Gemeinsam mit Smark testen Deutsche Bahn und Edeka ein vollständig automatisiertes Supermarktkonzept. Das Stuttgarter Startup hat bereits Erfahrung auf dem Gebiet.

Im baden-württembergischen Renningen eröffnet am 23. Februar 2021 ein Edeka-Markt, bei dem einiges anders funktioniert. Waren werden hier nicht von den Einkäufern selbst aus dem Regal geholt, sondern müssen vorab per Smartphone-App oder vor Ort über ein Touchscreen bestellt werden. Im Hintergrund stellen Roboter die Einkäufe zusammen.

Der am Bahnhof Renningen gelegene Lebensmittelmarkt ist eine Kooperation der Deutschen Bahn und Edeka Südwest. Für die Technik ist das Stuttgarter Startup Smark verantwortlich, das sich auf automatisierte Verkaufsstellen spezialisiert hat.

Automatisierte Mini-Supermarkt soll 800 Produkte anbieten

Der E 24/7 getaufte Mini-Supermarkt soll künftig bis zu 800 Produkte führen. Nach Angaben der Bahn soll das Sortiment von Nahrungsmitteln bis hin zu Drogeriewaren reichen. Ebenfalls angeschlossen ist ein Backshop. Geöffnet hat der Laden rund um die Uhr.

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Der automatisierte Abholsupermarkt in Renningen soll dabei nicht der einzige bleiben. Laut Edeka-Südwest-Geschäftsführer Jürgen Mäder sind weitere Supermärkte dieser Art bereits in Planung. Die sollen an „verschiedenen Hochfrequenzlagen im Südwesten“ entstehen, so der Manager.

Smark: Startup hat bereits Erfahrung mit automatisierten Verkaufsstellen

Das Stuttgarter Startup Smark hatte ab 2019 bereits mit Real zusammengearbeitet. Unter dem Namen Emmas Enkel hatte die Handelskette ein ähnliches Konzept erprobt. Nach der Übernahme von Real durch den russischen Finanzinvestor SCP war jedoch nach nur einem Jahr Schluss gewesen.

Auch mit dem Verkauf an Bahnhöfen hat Smark Erfahrung. Etwa zwei Jahre lang betrieb das Startup unter dem Namen Kesselkiste am Stuttgarter Hauptbahnhof eine automatisierte Verkaufsstelle. 2020 konnte sich Smark 3,1 Millionen Euro im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde sichern.

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