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Hups: Bank „verschenkt“ zu Weihnachten 150 Millionen Euro an tausende Kund:innen

Ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art haben tausende Kund:innen von Banken in Großbritannien auf ihrem Konto vorgefunden. Ein großes Geldinstitut hatte versehentlich über 150 Millionen Euro überwiesen. Jetzt laufen die Aufräumarbeiten.

1 Min. Lesezeit
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Filiale der Santander-Bank in Wales. (Foto: Wozzie/Shutterstock)

In Großbritannien gibt es die Weihnachtsgeschenke am Morgen des 25. Dezember, dem sogenannten Christmas Day. Dieses Mal fanden tausende Kund:innen britischer Banken am ersten Weihnachtsfeiertag nicht nur Süßes oder kleine Geschenke in ihren Socken, sondern auch eine unerwartete Sonderzahlung auf ihrem Konto vor. Die einfache Erklärung des finanziellen Weihnachtswunders: Die Großbank Santander hatte versehentlich 130 Millionen Pfund (rund 154 Millionen Euro) zu viel überwiesen.

75.000 Transaktionen doppelt ausgeführt

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Insgesamt sollen 75.000 Transaktionen von rund 2.000 Geschäftskonten der Bank doppelt ausgeführt worden sein. Dahinter steckte laut Bank ein „Planungsproblem“, das mittlerweile behoben worden sein soll. „Es tut uns leid, dass aufgrund eines technischen Problems einige Zahlungen unserer Firmenkund:innen fälschlicherweise auf den Konten der Empfänger:innen dupliziert wurden“, erklärte die Bank gegenüber CNBC.

Im Schnitt flossen also pro Überweisung rund 2.000 Euro zu viel auf die Konten der Kund:innen. Dabei soll es sich etwa um Gehaltszahlungen oder die Begleichung von Lieferantenrechnungen gehandelt haben. Jetzt dürfte Santander fieberhaft daran arbeiten, die Überweisungen rückgängig zu machen. Das Problem: Viele der Konten, auf denen das Geld fälschlicherweise eingegangen ist, gehören zu Konkurrenzbanken.

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Santander: Wir holen das Geld zurück

Santander versprach aber, dass man keine:n der Geschäftskund:innen im Regen stehen lassen und mit den anderen Banken daran arbeiten werde, das Geld zurückzuholen. Die Chancen stehen gut. Man könne auf ein Verfahren zurückgreifen, über das in der Branche Überweisungsfehler behoben werden, so Santander. Die konkurrierenden Banken würden entsprechend dieses Verfahrens mit Santander zusammenarbeiten. Die Großbank habe zudem die Möglichkeit, das Geld direkt von den zu gut bedachten Konten einzuziehen.

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Aufgeatmet haben dürften ob dieser Nachricht auch einige der für die Buchhaltung Verantwortlichen bei den betroffenen Unternehmen. Ein Manager etwa sagte der BBC, dass er dachte, er trage die Verantwortung für einige Hunderttausend zu viel ausgezahlte Pfund – das habe ihm und seiner Familie das Weihnachtsfest verdorben.

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