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Bedingungsloses Grundeinkommen: Warum der „Godfather of AI“ dafür argumentiert

Der „Godfather of AI“ Geoffrey Hinton warnt vor den gesellschaftlichen Folgen von KI. Er plädiert für ein universelles Grundeinkommen, um potenzielle Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt auszugleichen.

1 Min.
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KI wird viele Jobs übernehmen, die bisher Menschen erledigen. (Foto: Stokkete/Shutterstock)

Ob Alexa oder ChatGPT – künstliche Intelligenz (KI) ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Alltags vieler Menschen. Doch trotz zahlreicher Vorteile gibt es auch einige Nachteile, die mit der KI einhergehen. Geoffrey Hinton, bekannt als Wegbereiter neuronaler Netzwerke, die die Basis moderner KI bilden, äußert seine Besorgnis über mögliche Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt im Gespräch mit der britischen BBC.

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KI könnte Routinejobs übernehmen

Hinton sorgt sich darum, dass insbesondere Routinejobs durch KI übernommen werden und dadurch Arbeitsplätze wegfallen könnten. Aus diesem Grund plädiert er für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Er ist davon überzeugt, dass die Gewinne durch KI vermehrt den Reichen zukommen würden – dazu sollte ein Ausgleich stattfinden. Ansonsten könnte sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnen. „Das wäre sehr schlecht für die Gesellschaft“, warnt Hinton.

Er selbst hat im vergangenen Jahr seine Arbeitsstelle bei Google verlassen, um über die Risiken von unregulierter KI zu sprechen. Er erklärt, dass sich in jüngsten Entwicklungen gezeigt habe, dass die Regierungen den militärischen Einsatz von KI nicht einschränken. Das könnte dazu führen, dass Technologie­unternehmen nicht genügend in die Sicherheit ihrer Produkte investieren. All das könnte laut Hinton zu einer existenziellen Bedrohung durch KI führen.

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Kritik und Herausforderungen des Konzeptes

Das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens sieht folgendermaßen aus: Jeder Bürger soll unabhängig von seinen finanziellen Verhältnissen einen festen Betrag erhalten. Kritische Stimmen bemängeln insbesondere die Kostspieligkeit, aber auch Zweifel an der Wirkung dieser Idee werden genannt.

Hinton wiederum bleibt bei seiner These und betont zudem die Notwendigkeit internationaler Regularien ähnlich den Genfer Konventionen, die dafür sorgen, dass der militärische Einsatz von KI geregelt wird. Aktuell sieht der „Godfather of AI“ eine Art Wettrüsten unter den Großmächten, das unschön enden könnte. Wie es weitergeht, ist noch offen. Dennoch könnten die Worte des KI-Experten den Befürwortern des bedingungslosen Grundeinkommens Hoffnung geben.

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Kommentare (1)

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Eric Manneschmidt

Das Bedingungslose Grundeinkommen muss kommen.
Aber nicht wegen der KI oder den Robotern.
Ich habe das hier weiter ausgeführt: https://www.grundeinkommen.de/29/12/2016/grundeinkommen-automatisierung-und-das-maerchen-vom-roboter-schlaraffenland.html

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