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Berliner Cannabis-Startup sichert sich 20-Millionen-Finanzierung

Sanity Group-Gründer Finn Hänsel (l.) und Fabian Friede. (Foto: Sanity Group)

Von wegen Cannabis-Krise: Weniger als ein Jahr nach der Gründung sicherte sich Finn Hänsels Sanity Group 20 Millionen Euro in einer aktuellen Finanzierungsrunde. Mit prominenter Unterstützung.

CBD-Mundspray und Badekugeln vertreibt das Berliner Startup Sanity Group unter der Marke Vaay. Von ihrem Konzept der Cannabis-Nutzung konnten die Gründer, Finn Hänsel und Fabian Friede, nun neue Geldgeber überzeugen. Neu im Gesellschafterkreis des Berliner Cannabis-Startups: TQ Ventures, gegründet und geleitet von Scooter Braun. Braun gilt als der Entdecker von Justin Bieber, mit seiner Managementagentur repräsentiert er außerdem Musikgrößen wie Kanye West und Ariana Grande.

Die aktuelle Finanzierungsrunde des jungen Startups umfasst insgesamt knapp 20 Millionen Euro. Neben TQ Ventures soll auch der VC Cherry Ventures das erste Mal in das Startup zur Nutzung von Cannabidiol investiert haben, ebenso wie die drei Gründer der Berliner Agentur Heimat. Zu den Bestandsinvestoren zählen außerdem Holtzbrinck Ventures und Atlantic Food Labs, die nach wie vor Gesellschafter von Sanity Group sind.

Handel mit CBD folgt strengen Auflagen

Das neue Investment soll nach Angaben der Gründer die größte Finanzierungsrunde im Bereich Cannabis sein, die ein Startup der Branche bisher bekommen hat. Wofür die Gründer das Geld nutzen wollen, dazu äußerten sich Hänsel und Friede bis dato nicht. Fest steht, dass es das Cannabis-Startup auf dem deutschen Markt aktuell noch ziemlich schwer hat.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen erlauben Nutzung und Handel von Cannabis nur unter bestimmten Auflagen, das Erschließen neuer Absatzmärkte ist damit arg limitiert. Hänsel zeigt sich trotzdem optimistisch, dass Cannabis in Europa eine Zukunft hat. Gegenüber t3n sagte der Gründer: „Unser Ziel ist es, die Nummer eins in Europa zu werden, ein Markt, von dem Experten glauben, dass er Nordamerika in Größe und Volumen übertreffen könnte.“

Neben Badekugeln und Co bietet Sanity Group auch Kapseln mit CBD an. Bei der Substanz CBD handelt es sich um die nicht psychoaktiven Wirkstoffe der Cannabis-Pflanze. Unter der Marke Sanatio Pharma soll zukünftig auch medizinisches Cannabis importiert und vertrieben werden. Nutzung und Handel von medizinischem Marihuana sind seit März 2017 in Deutschland legal, aber ebenso wie der Handel mit CBD an starke gesetzliche Auflagen geknüpft. Die Lizenz dafür haben Sanity Group nach eigenen Angaben schon. 

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