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Das sind die besten Smartwatches – laut Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat Smartwatches unter die Lupe genommen. (Foto: dpa)

Smartwatches zeichnen nicht nur die Fitnessdaten ihres Trägers auf, sie sind auch ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Laut der Stiftung Warentest halten jedoch nur zwei Modelle, was sie versprechen.

Puls bestimmen, Strecken messen oder den Kalorienverbrauch ermitteln: Smartwatches sind von den Handgelenken vieler fitnessbewusster Menschen nicht mehr wegzudenken, zumal inzwischen fast jeder namhafter Elektronikkonzern ein eigenes Modell im Sortiment hat. Das Marktforschungsinstitut Gartner rechnet per Ende 2019 mit weltweit rund 74 Millionen verkauften Geräten – viele davon werden dieses Jahr auch unter dem Weihnachtsbaum zu finden sein.

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Stiftung Warentest: Nur zwei Smartwatches „gut“

Geht es nach der Stiftung Warentest, ist beim Kauf allerdings Vorsicht geboten. Denn ausgerechnet bei der Zuverlässigkeit der vielfach beworbenen Fitnessfunktionen lassen diverse Smartwatches oft zu wünschen übrig. Zu diesem Fazit kommt die Stiftung Warentest in einem Vergleich von 13 Modellen zwischen 69 und 480 Euro.

„Genauigkeit der erhobenen Fitnessdaten auch abhängig von der Bereitschaft, persönliche Daten preiszugeben.“

Die Tester ermittelten, wie gut die Uhren Pulsfrequenz, Streckenlänge und Kalorienverbrauch sowohl beim Gehen und Joggen als auch beim Radfahren und Schwimmen erheben. Ihr Ergebnis: Nur die beiden testbesten und als einzige „gut“ bewerteten Modelle Apple Watch Series 5 für 480 Euro (Gesamtnote 1,8) sowie die Garmin Forerunner 245 Music für 335 Euro (2,2) erfassten fast alles korrekt. Die anderen Uhren lagen insbesondere bei Puls und Streckenlänge oft daneben. Zu den getesteten Modellen gehörten etwa die Huawei Watch GT für 191 Euro (Gesamtnote 2,8), die Fossil Q Explorist HR Gen 4 für 259 Euro (2,9) und die Samsung Galaxy Watch Active SM-R500 für 195 Euro (2,9).

Kritik am Datenschutz

Allerdings ist die Genauigkeit der erhobenen Fitnessdaten auch abhängig von der Bereitschaft der Smartwatch-Träger, persönliche Daten preiszugeben. Schrittzahl und Kalorienverbrauch berechnen die Uhren den Testern zufolge nämlich nur dann halbwegs genau, wenn sie Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht ihrer Träger kennen. Die einfache Rechnung für interessierte Käufer lautet also: Wer mehr Daten preisgibt, erfährt auch mehr über seinen Körper. Die ungefragte Weitergabe von Fitnessdaten konnte Stiftung Warentest dabei bei keinem der getesteten Modelle feststellen.

Kritik am Datenschutz äußern die Tester dennoch. So würden viele Smartwatches beim Einrichten eines Nutzerkontos und bei der Kopp­lung mit dem Smartphone persönliche Angaben abfragen – oft auch solche, die für die reine Funk­tion unnötig sind. Sechs Anbieter im Test räumen sich das Recht ein, diese Daten an Dritte weiterzugeben. Das gilt für viele Smartphones allerdings genauso.

Mit Material von dpa

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