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Krypto-Desaster: Bitcoin und andere verlieren weiter

Der Kurs des Bitcoin springt deutlich auf niedrigem Niveau. Auch der Ether sackt erneut auf unter 2.000 US-Dollar ab. Cardanos ADA verliert fast 16 Prozent.

2 Min. Lesezeit
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Krypto fällt weiter. (Bild: Jaruwan Jaiyangyuen / Shutterstock)

Am Pfingstsonntag gibt es keinen Grund zur Freude für Kryptoinvestoren. Eine sich noch am Samstag andeutende Trendverbesserung hat sich am Sonntag zu einer Abwärtsbewegung verkehrt. Der Bitcoin sackte erneut auf fast 34.000 Dollar ab, der Ether pendelte bis unter 2.000 und der ADA reduzierte sich auf 1,25 Dollar. Auch der Dogecon verlor weitere acht Prozent.

Verluste bis zu 19 Prozent

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Die deutlichsten Verluste mussten der Ether mit rund 12, ADA mit rund 16, der BInance Coin mit sehr deutlichen 19, XRP mit rund 15 und Polkadot mit 19 Prozent hinnehmen. Der Kryptomarkt bewegt sich auf eine Halbierung seiner Gesamtbewertung zu.

Der Bitcoin ist immerhin noch ein Stück von seinem jüngsten Tiefstand entfernt. Am 19. Mai 2021 war er kurzzeitig bis auf 30.000 Dollar gefallen. Dennoch muss der wichtigste Coin seit seinem Rekordhoch von knapp 65.000 Dollar Mitte April 2021 einen Rückgang um knapp die Hälfte hinnehmen.

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Damit wird eindrucksvoll klar, wovor Staaten und Banken seit Jahren warnen. Kryptowährungen können interessante Renditen bringen, bergen aber auch massive Risiken. War zuvor eine Volatilität um 30 Prozent angenommen worden, haben wir nun gesehen, dass sogar bis zu 50 Prozent denkbar sind.

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Das sollen die Gründe hinter dem massiven Absturz des Kryptomarkts sein

Weil natürlich alles begründet werden muss, haben Experten verschiedene Einflussfaktoren auf den Sturz der Digitalwährungen ausgemacht. Sie nennen zum einen die Bekräftigung der chinesischen Anti-Kryptohaltung, die fälschlich von vielen als neue Politik wahrgenommen worden war. China bekräftigte wieder einmal, härter gegen das Krypto-Mining vorgehen zu wollen, was in der tat problematisch sein könnte, weil China quasi die Bitcoin-Mine der Welt ist.

Ebenso soll Teslas Elon Musk mit der Ankündigung, Bitcoin wegen der Umweltaspekte doch nicht mehr als Zahlungsmittel für Neufahrzeuge akzeptieren zu wollen, einen schwächenden Einfluss gehabt haben. Elon Musk hatte sich schnell dazu bekannt, auch weiter an Bitcoin festhalten zu wollen und hatte es auf diese Weise tatsächlich geschafft, den freien Fall des Krypto-Tokens aufzuhalten.

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Und zu guter Letzt hatte das US-Finanzministerium am 20. Mai 2021 bekanntgeben, dass es eine gesetzliche Anzeigepflicht für Krypto-Transaktionen von mehr als 10.000 US-Dollar in Erwägung ziehe. Dabei soll die Steuerehrlichkeit gestützt werden, die etliche Regierungen der Welt wegen der vermeintlichen Anonymität der Transaktionen in Gefahr sehen.

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