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Blynk: Kinderleichte Smartphone-Steuerung für euer nächstes Arduino-Projekt

Arduino per Smartphone steuern. (Grafik: Blynk)

Das Kickstarter-Projekt Blynk soll es ganz einfach machen, ein Arduino-Projekt mit dem Smartphone zu steuern. Zu einem späteren Zeitpunkt soll es auch eine SDK für eigene Apps geben.

Blynk: In nur wenigen Minuten sollt ihr euer Arduino-Projekt mit dem Smartphone steuern können. (Grafik: Blynk)

Blynk: In nur wenigen Minuten sollt ihr euer Arduino-Projekt mit dem Smartphone steuern können. (Grafik: Blynk)

Blynk: Kinderleichte Smartphone-Steuerung für Arduino-Projekte

Ein Arduino-Projekt ohne großen Aufwand mit dem Smartphone zu steuern, wäre ein Traum für viele Hardware-Hacker. Das Kickstarter-Projekt Blynk soll genau das ermöglichen. Dazu sollt ihr nicht mal ein spezielles Shield benötigen. Viel mehr reicht es aus, wenn euer Arduino per Ethernet oder WLAN mit dem Internet verbunden ist, denn die Kommunikation zwischen der Blynk-App und eurem Projekt wird kostenfrei über einen Server des Anbieters abgewickelt.

Die Blynk-App selbst soll es in Varianten für iOS und Android geben. In der App stehen euch verschiedene Steuerungs- und Anzeige-Instrumente in Form von Widgets zur Verfügung. Wollt ihr beispielsweise eine Lampe oder etwas Ähnliches mit der Blynk-App ein- und ausschalten, wählt ihr dazu lediglich das Schalter-Widget aus. Anschließend legt ihr in der App fest, welcher Pin dazu angesprochen werden soll, und fordert einen Authentifizierungs-Token per E-Mail an. Nachdem ihr in eingefügt habt, könnt ihr eure Lampe von jedem Ort aus per Smartphone steuern.

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Blynk: Zusätzliche Widgets kommen als In-App-Purchase

Neben dem Kaufpreis für die eigentliche App will Blynk durch zusätzliche Widgets Geld verdienen. Die können Nutzer sich dann per In-App-Purchase kaufen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, direkt alle Widgets über die Kickstarter-Kampagne zu erwerben. Die Server-Software von Blynk wurde in Java geschrieben und soll als Open-Source-Projekt veröffentlicht werden. Wer sich nicht von dem Anbieter abhängig machen will, der kann sie also auch selbst hosten.

Für die Zukunft plant Blynk auch die Veröffentlichung eines Software-Development-Kits, mit dem Entwickler eigene Apps auf Basis von Blynk schreiben können. Das gehört allerdings noch nicht zu den jetzigen Kickstarter-Belohnungen. Über die Crowdfunding-Kampagne könnt ihr lediglich die iOS- oder Android-App für je fünf US-Dollar erwerben. Wer Zugriff auf alle Widgets haben möchte, zahlt 20 US-Dollar. Das Ziel der Kickstarter-Kampagne ist 10.000 US-Dollar. Derzeit steht das Projekt bei 7.437 US-Dollar und die Kampagne läuft noch bis zum 14. Februar 2015.

Wer noch nach einem neuen Arduino-Projekt sucht, der sollte den Artikel „Das eigene Haus hacken: So baust du dir eine Fernbedienung, die Türen öffnet“ aus dem t3n Magazin Nr. 31 lesen.

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