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Brave: Browser-Macher entwickelt Google-Alternative mit Datenschutzfokus

Die Macher des Brave-Browsers haben die Suchtechnologie von Cliqz eingekauft. Damit wollen sie jetzt Google Konkurrenz machen.

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Der Brave-Browser soll seine eigene Suchmaschine erhalten. (Foto: bangoland / Shutterstock.com)

Nachdem Hubert Burda Media unter dem Namen Cliqz erfolglos versucht hatte, eine eigene Suchmaschine gegen Google in Stellung zu bringen, geht die Technologie jetzt an Brave. Der deutsche Medienkonzern erhält dafür nach eigenen Angaben Anteile an dem Browser-Macher. Das Entwicklerteam der zwischenzeitlich in Tailcat umbenannten Suchtechnologie wird zukünftig für Brave arbeiten.

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Unter dem Namen Brave Search will der Browserentwickler die aufgekaufte Technologie für eine eigene Suchmaschine einsetzen. Dabei soll der Fokus vor allem auf dem Datenschutz liegen. Das von JavaScript-Erfinder Brendan Eich gegründete Unternehmen verspricht, dass die Brave-Suche keinerlei Daten über die Suchenden speichern wird.

Brave lässt euch die Wahl zwischen werbefinanzierter oder kostenpflichtiger Suche

Wie bei Suchmaschinen üblich, soll auch Brave Search kostenlos angeboten und durch Werbung finanziert werden. Schon vor geraumer Zeit hat Brave eine eigene Werbeplattform ins Leben gerufen. Die verzichtet auf klassisches Tracking und setzt auf künstliche Intelligenz, um passende Werbeumfelder zu identifizieren. Außerdem geht ein Teil der damit generierten Werbeeinnahmen in Form des Krypto-Tokens BAT an die Nutzerinnen und Nutzer, die sich die Werbung anschauen.

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Brave Rewards: So funktioniert das Belohnungssystem für Seitenbesucher

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Wer aber partout keine Werbung zwischen den Suchergebnissen sehen will, der soll laut Brave auch die Möglichkeit bekommen, für eine werbefreie Variante der Suchmaschine zu bezahlen. Wie viel Geld Brave dafür haben will, lässt das Unternehmen aber derzeit noch offen.

Kein klassisches Ranking bei der Brave-Suche

Welche Seiten oben in den Suchergebnissen auftauchen, soll bei der Brave-Suche nicht rein algorithmisch entschieden werden. Stattdessen sollen Nutzerinnen und Nutzer eigene Filterlisten erstellen können, die dann die Ergebnisse auf bestimmte Websites und Sortierungsvorlieben begrenzen. Brave beschreibt das Konzept in einem Paper als „kollaboratives Ranking“.

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