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Codegiant: Jira-Alternative mit kostenlosem Einsteigerpaket erreicht Version 2.0

(Grafik: Codegiant.io)

Das Projektmanagement-Tool Jira hat viele Features – kann aber auch schnell unübersichtlich und teuer werden. Codegiant 2.0 will mit schlankem Design, kostenlosem Einsteigerpaket und schneller Einrichtung überzeugen.

Jira von Atlassian ist der Platzhirsch der agilen Projektmanagement-Tools. Es überzeugt mit unzähligen Features und Anpassungsmöglichkeiten: Scrum- und Kanban-Boards, Roadmap, 3.000 mögliche Erweiterungen und automatisierte Prozesse sind nur einige davon. Doch auch der Preis kann schnell in die Höhe schnellen und ist für kleine Entwicklungsprojekte oder Startups schnell zu teuer. Codegiant ist für bis zu fünf Benutzer kostenlos, zehn Nutzer kosten bei jährlicher Zahlung sechs US-Dollar pro Monat.

Das kann Codegiant: Weniger ist mehr

Mit Codegiant könnt ihr ohne große Einrichtungszeit direkt loslegen. Durch die zwei bereits erstellten Demo-Projekte fällt der Einstieg in das Tool leicht. Die drei Hauptfeatures sind das Hosten von Git-Repositories, Dokumentationen und natürlich das Erstellen eines Entwicklungsprojekts. Bei Letzterem kann gewählt werden zwischen Standard-Projekten, die im Wesentlichen aus einem einfachen Kanban-Board bestehen, sowie Scrum-Projekten, die dann Sprints in den Fokus stellen und die Arbeit mit Roadmaps ermöglichen. Auch der Import von Jira-Projekten oder eine Slack-Integration ist möglich.

Codegiant ist im Prinzip eine Web-IDE, die auf Git-Repositories aufsetzt und einfach gehaltenes Projektmanagement bereitstellt. Für Git-Repositories sind alle grundlegenden Feastures in das Web-Interface implementiert: Commit-Graph, Branches, Merge-Requests, Tags, Continuous Integration, Berichte und so weiter. Mit dem Projektmanagement-Features lässt sich schnell ein neues Projekt anlegen. Für die Backlog-Items lassen sich projektweite eigene Status (offen, in Bearbeitung …), Typen (Feature, Bug …) und Prioritäten (gering, kritisch …) anlegen. Pro Item lassen sich dann nochmal Tags vergeben. Auch Unteraufgaben, Kommentare, Anhänge, Code-Schnipsel und Git-Commits können für eine Aufgabe eingebunden werden. Der Workflow für das Erstellen neuer Items geht schnell von der Hand, da auch über Tabs weitere Items erstellt werden können, ohne das aktuelle direkt abschließen zu müssen.

Bei dem einfachen Projekt steht euch ein anpassbares Kanban-Board zur Verfügung. (Grafik: Codegiant.io)

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Codegiant 2.0: Das ist neu

Das Codegiant-Team hat sich in den letzten sechs Monaten mit der Version 2.0 beschäftigt und dabei die UI komplett neu gestaltet sowie einige neue Features implementiert. Die Benutzeroberfläche soll jetzt wesentlich schneller und intuitiver gestaltet sein. Git-Repositories wurden seit dieser Version mit den oben genannten Features in die Web-IDE eingebaut. Auch die genannten Roadmaps sind neu. Continuous Integration wurde komplett überarbeitet und kommt mit weiteren Features daher. Mehr Details gibt es bei Producthunt.

t3n meint:
Codegiant 2.0 weiß mit einem günstigen Preis und einfacher Benutzeroberfläche zu überzeugen. Wer die zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten von Jira nicht braucht und mit dem gegebenen Aufbau von Codegiant zufrieden ist, sollte bei dem Tool selten etwas vermissen. Dennoch stößt Codegiant während eines kurzen Tests an seine Grenzen: Syntax-Highlighting versagt bei selteneren Sprachen wie Kotlin, verlinkte Items sind nicht klickbar, Komplexitäten lassen sich nur in Tasks (nicht in User-Storys) und auch nur mit leicht, mittel oder schwer schätzen. Alles Punkte, die schnell stören können, wenn man voll auf das Scrum-Framework setzen will.

Andreas Domin

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Ein Kommentar
Ralf Weimers

Die Software scheint noch nicht ganz ausgereift zu sein. Aber ich denke durch die Verbindung zwischen Jira und Bitbucket werden es Konkurrenten in dem Bereich sowieso extrem schwer haben.

Antworten

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