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CSU: Deutschland soll „Games-Standort Nummer 1“ werden

Die CSU hat ambitionierte Ziele für die hiesige Computerspielindustrie. Deutschland soll nach Willen der Christsozialen nicht weniger als der „Games-Standort Nummer 1“ werden.

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CSU-Politiker Andreas Scheuer und Dorothee Bär auf der Spielemesse Gamescom 2019. (Foto: dpa)

Auf ihrer Klausurtagung Anfang Januar 2021 hat sich die CSU im Bundestag darauf geeinigt, die Games-Förderung weiter auszubauen. Außerdem will die Partei eine umfassende Strategie für den Gaming-Sektor formulieren. In dem Beschluss heißt es dazu: „Wir machen Deutschland als Games-Standort international wettbewerbsfähig und zum Games-Leitmarkt.“ Gegenüber dem Branchenblatt Gameswirtschaft hat die CSU-Parteizentrale in München bestätigt, dass der Beschluss der Bundestagsfraktion auch als Grundlage für die Diskussionen zum Wahlprogramm der Christsozialen dienen soll.

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„Die Games-Branche birgt ein enormes Wertschöpfungs- und Wachstumspotenzial und wirkt als Treiber für kulturelle und technologische Innovationen in Bereichen wie digitale Bildung, Augmented- und Virtual-Reality sowie bei 5G-Anwendungen“, schreibt die CSU-Landesgruppe. Ihr erklärtes Ziel: Die Bundesrepublik soll zum führenden Standort in der Spieleentwicklung werden.

Deutsche Games-Branche stagniert im Vergleich zum Weltmarkt

Laut einer Studie vom Dezember 2020 liegt die Exportquote der deutschen Computerspielindustrie mit 47 Prozent rund fünfmal höher als bei anderen Teilen der hiesigen Kulturindustrie. Auch ist die Branche in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Studienautor Oliver Castendyk wirft jedoch ein: „Insgesamt stagniert der deutsche Games-Produktionsmarkt im Gegensatz zur globalen Entwicklung.“

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Die Industrie hofft daher auf einen positiven Effekt durch die Computerspieleförderung des Bundes. Seit Ende September 2020 können Firmen Anträge auf eine solche Förderung stellen. Insgesamt verteilt der Bund im Rahmen des Förderprojekts 250 Millionen Euro an die Branche. „Bei uns in Deutschland werden viele Spiele verkauft – insbesondere in Zeiten von Corona –, aber leider noch nicht entwickelt“, so der zuständige Bundesminister Andreas Scheuer.

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Ebenfalls interessant: Indie-Games: Wie die Kreativköpfe der Branche ums Überleben kämpfen

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