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Deutscher Gründerpreis 2023: Das Startup und die Aufsteiger des Jahres

Jedes Jahr im September wird der Deutsche Gründerpreis vergeben. Das sind die Finalisten und Gewinner der diesjährigen Verleihung.

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Nachhaltige Innovationen siegen beim 21. Deutschen Gründerpreis. (Foto: Franziska Krug)

Nachhaltige und umweltschonende Lösungen standen im Finale des 21. Deutschen Gründerpreises, der am gestrigen Dienstag im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin vergeben wurde. Die Gründer von Friendly Captcha aus Wörthsee nahmen den Preis in der Kategorie Startup für die Entwicklung eines Sicherheitsrätsels für das Surfen im Internet entgegen. Happybrush aus München wurde als Aufsteiger für nachhaltige Mundpflegelösungen ausgezeichnet.

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Die Preise nahmen die Friendly-Captcha-Gründer Benedict Padberg (28) und Guido Zuidhof (29) sowie die Happybrush-Gründer Stefan Walter (41) und Florian Kiener (37) persönlich entgegen.

Das sind die Finalisten des Deutschen Gründerpreises

Die Finalisten in der Kategorie Startup sind ein- bis maximal dreijährige Unternehmen, die ihre Geschäftsidee erfolgreich am Markt etabliert haben. In der Kategorie Aufsteiger werden Unternehmen ausgezeichnet, die nicht älter als neun Jahre sind und bereits ein außerordentliches Wachstum erreicht haben.

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Kategorie Startup – Sieger ist Friendly Captcha

Deutscher Gründerpreis: Startup des Jahres ist Friendly Captcha. (Foto: Franziska Krug)

Friendly Captcha GmbH, Wörthsee: Sicherheit im Web ohne nervige Bilderrätsel mit Autos, Zebrastreifen und Brücken; mit seinem einzigartigen Ansatz legt Friendly Captcha den Fokus auf die Computerressourcen, die für die Lösung des Rätsels benötigt werden. Freundlich zum User, der das kaum mitbekommt, konsequent gegenüber dem Computer. Je größer die Gefahr, dass es sich um eine Spam-Maschine handelt, desto schwieriger und systembelastender wird das Rätsel.

Edurino GmbH, München: Das Education-Tech-Startup Edurino hat das Lernen für Kinder ab vier Jahren neu erfunden. Mit seinem innovativen Ansatz von spielerischer digitaler Wissensvermittlung hat Edurino einen geschützten Raum zum Lernen und zum Spaßhaben als digitale Welt erschaffen. Edurino besteht aus einer App, die auf jedem gängigen Tablet oder Smartphone läuft. Zur Eingabe dient ein kindgerechter Stift. Die spannenden Bildungsabenteuer werden mit speziellen Spielfiguren freigeschaltet.

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Klim GmbH, Berlin: Regenerative Landwirtschaft zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit des Bodens zu stärken, gesunde Böden tragen zum Klima- und Biodiversitätsschutz bei und produzieren langfristig höherwertige und nährstoffreichere Lebensmittel. Klim erleichtert mit seiner bahnbrechenden digitalen Plattform Landwirten den regenerativen Ackerbau, entlohnt sie dafür und hilft zudem der Lebensmittelindustrie, die Zukunftsfähigkeit ihrer Lieferketten zu sichern.

Kategorie Aufsteiger – Sieger ist Happybrush

Deutscher Gründerpreis: Aufsteiger des Jahres ist Happybrush. (Foto: Franziska Krug)

Happybrush GmbH, München: Mit einem breiten Spektrum innovativer Produkte überbrückt Happybrush die Kluft zwischen Konsumgut, Technologie und Nachhaltigkeit. Ihre „Trilogie der Mundpflege“ – Zahnbürste, Zahnpasta, Interdentalpflege – bietet eine umfassende, aber vor allem auch nachhaltige Pflegelösung. Die Aufsteckköpfe beispielsweise bestehen aus holzfaserbasierten Resten der Holzproduktion in Skandinavien, die Borsten werden plastikfrei aus Rizinusöl hergestellt.

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Dealcircle GmbH, Hamburg: Bei 600.000 Unternehmen steht laut KfW in den kommenden drei Jahren die Nachfolge an. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, passende Käufer zu finden. Dealcircle hilft dabei, diese zu identifizieren. 250.000 Käuferprofile sind derzeit in der einzigartigen Dealcircle-Datenbank hinterlegt. Sie unterstützt Mergers-and-Acquisitions- (M&A) und Nachfolgeberater dabei, Käufer und Verkäufer von Unternehmen effizient zusammenzuführen.

Enpal B. V., Berlin: Enpal setzt auf vereinfachte Solarenergieangebote, um Eigenheimbesitzern den Übergang zu sauberer Energie zu ermöglichen und so den Klimawandel zu bekämpfen. Enpal bietet Solarlösungen für jedes Haus, mit einer All-inclusive-Lösung aus Solaranlage, Stromspeicher, Ladestation für das Elektroauto und ab diesem Jahr auch Wärmepumpen. Und das alles zu einem Festpreis – mit den Optionen, die Geräte zu mieten, zu finanzieren oder zu kaufen.

Sonderpreis des Gründerpreises: Benjamin Adrion

Sonderpreis des Gründerpreises: Benjamin Adrion. (Foto: Franziska Krug)

Benjamin Adrion (42) war früher Fußballprofi, bekannt vor allem durch seine Einsätze für den FC St. Pauli. Inzwischen ist er preisgekrönter Sozialunternehmer und in erster Linie ein leidenschaftlicher Verfechter des weltweiten Zugangs zu sauberem Trinkwasser. „Wasser ist elementar für jedes Leben im Universum – vom Menschen bis zum Bakterium. Wasser verbindet uns alle.“

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Mit seiner Organisation Viva con Agua setzt er sich für den Zugang zu sauberem Trinkwasser, Sanitärversorgung und Hygiene weltweit ein – mit positivem Aktivismus. Dabei setzen Adrion und sein Team auf die Einbeziehung junger Menschen und die Verwendung universeller Sprachen wie Musik, Kunst und Sport, um Verhaltensänderungen zu inspirieren. „Konfrontation versuchen wir zu vermeiden. Wir setzen auf Kooperation!“

Gründerpreis für das Lebenswerk: Rosely Schweizer

Gründerpreis für das Lebenswerk: Rosely Schweizer. (Foto: Franziska Krug)

Rosely Schweizer (83) hat das Unternehmertum in Deutschland geprägt wie wenige Frauen vor ihr – oft im Hintergrund, gelegentlich im Vordergrund. Die Urenkelin von Konzerngründer August Oetker schlug bereits in jungen Jahren eine Wirtschaftslaufbahn gegen den Willen des Vaters ein. Als Jugendliche studierte sie Wirtschaft und schloss das Studium 1964 als Diplomvolkswirtin ab. 1977 wurde sie in den Beirat der Sektkellerei Söhnlein KG berufen, die später die Sektkellerei Henkell übernahm.

Ab 1998 war sie Mitglied des Beirats der Oetker-Gruppe. Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 2007 übernahm sie den Vorsitz dieses einflussreichen Beirats. Rosely Schweizer wird häufig mit einem Zitat in Verbindung gebracht: „Der Mann soll mir nicht seinen Platz in der Straßenbahn anbieten, sondern einen Platz in seinem Aufsichtsrat.“

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