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Ratgeber

DevOps umsetzen: 5 Tipps für dein Unternehmen

(Bild: Shutterstock / Kalakruthi)

DevOps ist zurzeit in aller Munde, soll es bei Softwareprojekten doch für schnellere Markteinführungen, bessere Qualität und mehr Harmonie zwischen den Entwicklungs- und Admin-Teams sorgen. 

Grob formuliert geht es bei DevOps darum, die Kommunikation zwischen Teams, die an der Umsetzung eines Software-Projekts beteiligt sind, zu verbessern – natürlich mit dem Ziel, am Ende auch gleich ein besseres Produkt und kürzere Releasezyklen zu erreichen. Das ist leichter gesagt als getan, denn in vielen IT-Teams herrscht noch immer eine Silodenke vor statt echtem Teamgeist. Aber genau den braucht es, damit IT-Projekte erfolgreich und rechtzeitig umgesetzt werden können – und ganz nebenbei auch wieder Spaß machen. Dass viele Teams derzeit auf DevOps umstellen oder es schon längst getan haben, zeigt auch die aktuelle Studie von Sonatype. „Die diesjährigen Umfrageergebnisse belegen, dass Unternehmen überall dabei sind, ihre Entwicklung von Wasserfall-nativen hin zu DevOps-nativen Tools und Prozessen zu transformieren,“ erklärt Wayne Jackson, CEO Sonatype.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen?

Apropos Spaß: Patrick Debois, einer der Initiatoren der DevOps-Bewegung, bringt es in seinem berühmten Statement auf den Punkt: „And remember it‘s all about putting the fun back into IT!“ Es soll also endlich Schluss sein mit den gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen Entwicklungsabteilung und Betrieb. Denn wenn agil gearbeitet werden soll – und das bedeutet häufiges Deployment und ständiges Feedback vom Kunden – treffen im Grunde zwei entgegengesetzte Interessen aufeinander: Während die Entwicklung an schnellen und häufigen Releases interessiert ist, würde der Betrieb neue Releases am liebsten vermeiden. Genau das führt regelmäßig zu Konflikten, Schuldzuweisungen und schlechter Laune. Und ganz wichtig: Die Qualität der Projekte bleibt auf der Strecke. Dem Kunden ist es nämlich egal, ob die Anwendung nicht läuft, weil der Code fehlerhaft ist oder weil es Probleme mit der Live-Umgebung gibt.

Im Kern der DevOps-Bewegung steht demnach der Wunsch nach Wertschöpfung für den Kunden. Der Meinung ist auch Donovan Brown, DevOps-Spezialist beim Software-Giganten Microsoft: „Ich würde sagen, Wertschöpfung ist die wahre Essenz von DevOps, und Kommunikation ist der Schlüssel, um den End Usern kontinuierlich einen Mehrwert zu bieten. Wenn Teams sich weigern, zu kommunizieren, wird es nur Verzögerungen verursachen.“

Weniger Reibung erzeugt schnellere Releases

Aber was können Unternehmen von DevOps erwarten? Ganz einfach: Höhere Geschwindigkeit und bessere Qualität. Davon ist auch Donovan Brown überzeugt: „Einige unserer Kunden haben gemessen, dass sie mit DevOps 80 Prozent weniger Zeit brauchen, um Fehler zu beheben. Andere haben ihre Bereitstellungsfrequenz um den Faktor 15 erhöhen können“.

„Einige unserer Kunden haben gemessen, dass sie mit DevOps 80 Prozent weniger Zeit brauchen, um Fehler zu beheben. Andere haben ihre Bereitstellungsfrequenz um den Faktor 15 erhöhen können“.

Dort, wo die DevOps-Prinzipien greifen, also die Fach- und IT-Spezialisten direkt miteinander zusammenarbeiten und die Automatisierung weit genug fortgeschritten ist, sind Unternehmen in der Lage, neue Releases innerhalb kurzer Zeit zu lancieren und – wenn gewünscht – am gleichen Tag anzupassen. Gerade in der Zusammenarbeit mit anderen IT-Unternehmen, die DevOps nicht einsetzen, wird dieser Vorsprung eklatant sichtbar.

Die Kosten von DevOps können hingegen schwer gemessen werden. Denn viele davon lassen sich nicht in Euro oder Dollar ausdrücken. Es kostet Zeit, die neue Kultur aufzubauen und die Prozesse zu ändern, die in einem Team vorherrschen. Sicher sind sich die Experten aber, dass es weit teurer ist, DevOps nicht einzuführen: „DevOps zu ignorieren, obwohl es die Konkurrenz anwendet, wird Unternehmen zusehends aus dem Geschäft drängen“, stellt Donovan Brown klar. Aus seiner Sicht ist die Debatte über die Implementierung von DevOps vorbei.

„Entweder man implementiert DevOps oder man ist raus“, ist Brown überzeugt. Auch das Argument, dass Software auch schon vor DevOps erfolgreich entwickelt wurde, lässt Brown nicht gelten: „Heute muss man so viel wie möglich automatisieren oder man wird einfach nicht mithalten können. Und man muss Feedback von seinen Nutzern haben und darauf basierend seine Arbeit anpassen. Und das schon während der Produktion“. Entwickler müssen die Anwendung ihrer Applikation permanent überwachen. Nur so stellen sie sicher, dass sie Wert liefern.

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Eine Reaktion
Ronny Matthies

Im Grunde ist das nichts als aufgewärmter agiler Kaffee in neuen Schläuchen. Hier der Beweis das alle aus diesem Artikel zu extrahierenden Praktiken bereits existieren:
1. Continuous Deployment: Gibt es seit ca. 2002 und ist Bestandteil der Lean Startup Methodologien
2. Test Driven Development: Teil des Fit / FitNesse Frameworks (2003 / 2004)
3. Skalierung agiler Teams (erweitere deine Plattform): Scrum of Scrums, SAFe (Scaled Agile Framework), LeSS (Large Scale Scrum, 2005) und seit neuestem Nexus

Also entweder ist dieser Artikel ist inhaltlich und fachlich im höchsten Maße unvollständig, oder das Thema Dev Ops ist nichts als ein neues Marketing Buzzword an dem sich IT-Consultants die nächste goldene Nase verdienen wollen.

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