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Digitalisierung: Deutsche wollen laut Umfrage in einem „Smart Country“ leben

Die Digitalisierung ist seit Jahren ein großes Thema in der Bundesrepublik. Doch so richtig voran geht es in vielen Bereichen nicht, dabei sind die Bürger bereit für Veränderungen.

2 Min. Lesezeit
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(Foto: metamorworks / Shutterstock)

In Sachen Digitalisierung liegt Deutschland im internationalen Ländervergleich nicht auf den vorderen Plätzen. Wenn es zum Beispiel um schnelles Internet geht, liegt Deutschland laut aktuellen Zahlen auf Platz 29 der Welt. Direkt zwischen Lettland und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Weit abgeschlagen hinter Ländern wie Andorra, Rumänien oder Chile. Das sollte nicht der Anspruch einer der größten Volkswirtschaften der Welt sein.

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Viele Bundesbürger sehen das ähnlich. Laut einer durch den Digitalverband Bitkom in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage mit über 1.000 Teilnehmern birgt die Digitalisierung viel Potenzial für eine Modernisierung von Staat und Verwaltung.

Für zwei Drittel der Befragten bieten digitale Technologien die Chance, das Leben in Städten und auch auf dem Land lebenswerter zu machen. Ganze 87 Prozent gehen sogar davon aus, dass gerade wirtschaftlich aktuell schwächer aufgestellte Städte und Gemeinden von der Digitalisierung profitieren würden, da sich ihnen ganz neue Möglichkeiten bieten würden.

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Tut die Politik genug für die Digitalisierung?

Bei der Frage, ob sich in der lokalen Politik genug mit dem Thema Digitalisierung auseinander gesetzt wird, gehen die Meinungen auseinander: Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) hat das Gefühl, dass sich für die Digitalisierung vor Ort eingesetzt wird. Dem gegenüber stehen jedoch auch 36 Prozent, denen die Lokalpolitik nicht genug in diese Richtung unternimmt.

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Bei immer digitaler werdenden Großstädten spielt natürlich auch das Thema Sicherheit eine wichtige Rolle. Zwei Drittel der Teilnehmer befürworten den Einsatz digitaler Technologien wie Überwachungskameras, um die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen. Wenn es um die Sicherheit der eigenen Daten geht, sind jedoch nach wie vor viele Bürger skeptisch. Sollten künftig alle Behördengänge nur noch digital stattfinden und die dazugehörigen Dokumente auf staatlichen Servern liegen, hätten 68 Prozent der Befragten Sorge, dass ihre Daten dort nicht sicher seien.

„Die Digitalisierung von Staat und Verwaltung ist kein Selbstläufer, sie muss in den Ministerien, Rathäusern und Verwaltungen aktiv gestaltet werden. Überall ist die Politik jetzt gefragt, die Digitalisierung voranzubringen und dem Eindruck von jedem dritten Bürger entgegenzuwirken, es würde zu wenig dafür getan“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

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