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E-Sport: Weltbestes Counter-Strike-Team plant millionenschweren Börsengang

Astralis-Chef Nikolaj Nyholm plant Börsengang für sein E-Sport-Unternehmen. (Screenshot: Astralis/t3n)

Das dänische E-Sport-Team Astralis, weltweit die Nummer eins in dem Ego-Shooter Counter-Strike, will an die Börse. Erlöst werden sollen zwischen 17 und 20 Millionen Euro.

Mehr als ein Dutzend große Pokale hat das dänische E-Sport-Team Astralis seit seiner Gründung im Jahr 2016 schon gesammelt. Allein vier Mal wurden die Clan-Mitglieder Weltmeister im Counter-Strike, einem Ego-Shooter. Sie sind damit das derzeit beste Team in dieser E-Sport-Disziplin. Jetzt will Astralis, das sich zur Medienfirma Astralis Group gemausert hat, an die Börse, wie Bloomberg berichtet.

Börsengang: Astralis will bis zu 20 Millionen

Der Börsengang soll bei dem Kopenhagener Nasdaq-Ableger für kleine Firmen über die Bühne gehen. Astralis will dort laut dem Börsenprospekt umgerechnet zwischen 17 und 20 Millionen Euro erlösen. Die Aktien sollen für 1,20 Euro ausgegeben werden. Dem Astralis-Chef Nikolaj Nyholm zufolge sollen europäische und asiatische Investoren im Vorfeld des geplanten IPO schon Bestellungen im Wert von gut sieben Millionen abgegeben haben.

Der von Bloomberg zitierte Investmentprofi Per Hansen von Nordnet meint daher, dass der Börsengang wohl überzeichnet sein werde. Das Timing sei gut, so Hansen. Investoren interessierten sich derzeit sehr für den E-Sport-Markt – nicht zuletzt wegen der aktuellen Niedrigzinsphase.

Prognosen sehen für den weltweiten E-Sport-Markt im Jahr 2022 ein Volumen von zwei Milliarden US-Dollar. Das entspräche einer Verdopplung gegenüber dem aktuellen Marktvolumen. Knapp 600 Millionen Zuschauer sollen die E-Sport-Events in diesem Jahr gehabt haben. Forbes zufolge ist das derzeit wertvollste E-Sport-Unternehmen, Cloud9, schon rund 400 Millionen Dollar wert.

E-Sport-Team rüstet sich für Konsolidierungswelle

Astralis will mit dem Geld aus dem Börsengang seine Marktposition stärken, in Marke und Medienplattform investieren und für die erwartete Konsolidierungswelle rüsten. Seit einigen Monaten gibt es bei Astralis neben dem Counter-Strike-Team auch eines für Fifa (Future FC) und League of Legends (Origen). Künftig könnte die Firma noch bei Dota mitmischen. Die Counter-Strike-Spieler von Astralis verdienen ungefähr 400.000 Euro im Jahr, wie Sportbild schreibt. Das ist ungefähr so viel wie Fußballprofis in Dänemarks erster Liga bekommen.

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