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Electrick: Diese Technologie verwandelt alles in ein Touchpad

(Screenshot: Youtube/CMU)

US-Forscher haben eine Technologie entwickelt, mit der sich fast jede Oberfläche in ein Touchpad verwandeln lässt. Selbst Knete lässt sich dank Electrick per Fingertipp bedienen.

Electrick macht Knetefigur zu Touchpad

Ein paar Elektroden und leitende Farbe – das ist die Basis für die von Forschern der Carnegie Mellon University (CMU) entwickelte Technologie Electrick. Die soll es möglich machen, beinahe jede Oberfläche oder Objekte in ein Touchpad zu verwandeln. Auch Knete, Plastik, Wände oder Holz können so zu berührungsempfindlichen Eingabegeräten gemacht werden, wie es in einer entsprechenden Mitteilung heißt.

Browser per Fingertipp öffnen: Electrick macht Schreibtisch zum Touchpad. (Screenshot: Youtube/CMU)

Interessant sind vor allem die Einsatzmöglichkeiten, die die US-Forscher in einem rund siebenminütigen Youtube-Video entworfen haben. So lassen sich etwa mit leitender Farbe und eingesetzten Kontakten versehene Wände zum Ein- und Ausschalten sowie Dimmen von Lampen verwenden. Ein entsprechend präpariertes Lenkrad kann anzeigen, ob der Fahrer beide Hände am Steuer hat, oder zum Steuern von Geräten verwendet werden.

Touchpad: Bedienung auf Smartphone-Rückseite

Selbst Knetfiguren oder Wackelpudding-ähnliche Objekte haben die Forscher der Future Interfaces Group an der Carnegie Mellon University dank dem Electrick-System bedienbar gemacht. Dazu nutzen sie ein eigens entwickeltes Computerprogramm, mit dem sie bestimmte Teile der präparierten Oberflächen oder Objekte mit speziellen Befehlen in Verbindung bringen. Ein bestimmter Punkt auf der Schreibtischoberfläche wird so zum Aufrufen von Browser oder Programmen verwendet, die Rückseite eines Smartphones zur zusätzlichen Bedienoberfläche umgewandelt.

Ob und wann die Electrick-Technologie den Massenmarkt erobern wird, steht noch nicht fest. Der hinter dem System stehende Doktorand Yang Zhang wird Electrick auf der aktuell stattfindenden ACM Conference on Human Factors in Computing Systems (CHI) in Denver vorstellen.

via techcrunch.com

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