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Endspurt: Bitcoin könnte das Jahr 2020 mit 30.000 Dollar schließen

Kurz vor dem Jahresende gibt der Bitcoin noch einmal Gas. Auf jeden Fall wird 2020 als Erfolgsjahr des Bitcoin in Erinnerung bleiben. Zum Schluss sind sogar erstmals die 30.000 US-Dollar in Reichweite.

2 Min. Lesezeit
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(Foto: Chinnapong / shutterstock)

Ausgerechnet im Pandemiejahr 2020 erfährt die Kryptowährung Bitcoin einen beispiellosen Aufstieg und könnte noch vor dem Jahreswechsel die Marke von 30.000 Dollar erreichen. Was auf den ersten Blick erstaunlich scheint, ist auf den zweiten Blick nachvollziehbar und sogar durch die Pandemie begünstigt.

XRP mit Problemen, BTC unbeeindruckt

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Denn Anfang des Jahres 2020 lag der Bitcoin noch bei 7.200 Dollar. Seither hat sich der Preis trotz eines zwischenzeitlichen Absturzes auf 4.700 Dollar im März insgesamt mehr als vervierfacht.

Seit Ende November – als der Bitcoin seine bisherige Bestmarke von Anfang 2018 überschritten hatte – geht es steil aufwärts. Am 16. Dezember 2020 überschritt die Kryptowährung den Wert von 20.000 Dollar. Seither hat der Bitcoin nochmals um mehr als 9.000 Dollar zugelegt.

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Als erstaunlich darf dabei auch gelten, dass die aktuellen Probleme rund um die viertgrößte Kryptowährung XRP sich bislang überhaupt nicht auf den Bitcoin auswirken. XRP ist seit dem Einschreiten der US-Börsenaufsicht SEC gegen den XRP-Erfinder Ripple im freien Fall. Verschiedene Börsen und Händler haben die Währung sogar ausgelistet.

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Coronakrise wirkt als Katalysator

Der Bitcoin hingegen erlebt einen ungebrochenen Zustrom an Investoren. Und hier zeigt sich der Zusammenhang mit der Coronakrise. Das Vertrauen in institutionalisierte Währungen sinkt. In den USA wächst die Sorge vor einer sich beschleunigenden Inflation. Weltweit nähren immer größer werdende Corona-Hilfspakete diese Befürchtung.

Das lässt sich nicht nur am Bitcoin, sondern auch an den Preisen für Edelmetalle ablesen. Gold und Silber erleben einen ähnlichen Run. Für den aktuellen BTC-Kursanstieg machen Experten vor allem institutionelle Anleger verantwortlich, die das ihnen anvertraute Vermögen vor einer Abwertung schützen wollen. Vor allem in den USA setzen Unternehmen, Versicherungen und Fonds vermehrt auf das Verschieben von liquiden Mitteln in Bitcoin.

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Verknappung treibt bei steigender Nachfrage den Preis nach oben

Die Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs sind nachvollziehbar. Denn die Marktkapitalisierung des Bitcoin liegt derzeit bei insgesamt 540 Milliarden Dollar aus 18,6 Millionen Bitcoins. Allein Tesla weist mit rund 600 Milliarden schon einen höheren Wert auf als alle BTC zusammen.

Das Angebot ist also überaus begrenzt. Jeder BWL-Student lernt im ersten Semester, was passiert, wenn die Nachfrage bei einem eng begrenzten Angebot, das sich auch nicht schnell erweitern lässt, steigt. Die Preise explodieren.

Die Finanzexperten der US-Großbank JP Morgan haben ermittelt, dass es aktuell von institutionellen Anlegern eine BTC-Nachfrage in einer Größenordnung von rund 600 Milliarden Dollar gibt. Allein aus dem institutionellen Umfeld werden also mehr BTC nachgefragt als es weltweit überhaupt gibt. Damit dürfte der Bitcoin-Kurs auch weiterhin nur eine Richtung kennen.

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Frohes neues Bitcoin-Jahr!

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