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Entspannter reisen: Flugzeugbauer will euer Hirn stimulieren

Flüge und Zugfahrten können anstrengend sein – ein Luftfahrtkonzern will das ändern. Mit Kameras und Sensoren soll Stress bei Reisenden erkannt und technisch für Entspannung gesorgt werden.

1 Min. Lesezeit
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Unterwegs im Flugzeug: Nicht für jede:n ist reisen angenehm. (Foto: Gaudilab/Shutterrstock)

Reisen kann stressig sein – ein brasilianischer Luft- und Raumfahrtkonzern will das technisch lösen. Embraer hat schon 2016 ein Patent für ein „Hirnstimulationssystem“ angemeldet – 2022 wurde es bestätigt. Nutzer:innen sollen sich durch technische Impulse unterwegs wohler fühlen.

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Gesichtserkennung, um Emotionen einzuordnen

Das System wird an jedem Sitz installiert. Eine Digitalkamera scannt das Gesicht des:der Reisenden. Der Scan wird mithilfe eines anderen Instruments analysiert. „Das Verfahren nutzt die Gesichtserkennung in Verbindung mit bekannten physiologischen Messungen“, heißt es in dem Abstract des Patents. Mit dieser Technik sollen die Emotionen des:der Gescannten eingeordnet werden.

So soll erkannt werden, ob die Person angespannt ist und Entspannung braucht. Die bekommt sie dann auf technische Art und Weise: mit nicht invasiver transkranieller Stimulation. Es gibt also elektrische oder magnetische Signale, die für Ruhe sorgen sollen.

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Technik für alle Fahrzeuge mit Sitzen nutzbar

Das Patent gilt nicht nur für Flugzeuge, die Technik kann in jedem Fahrzeug mit Sitzen verwendet werden, also auch in Autos und Zügen. Notwendig ist immer mindestens eine Kamera, damit das Gesicht aufgenommen werden kann. Außerdem werden immer Körpersensoren und eine „Benutzerschnittstellenvorrichtung“ benötigt – das kann beispielsweise ein Display sein. Dazu kommt ein Hardwareprozessor.

Was die ganze Technik kosten soll, ist noch nicht öffentlich, das System ist auch noch nicht in Fahrzeugen verbaut. Außerdem werden immer wieder Patente angemeldet, aus denen dann kein tatsächlicher Einsatz hervorgeht. Im Fall der Hirnstimulation mit Gesichtserkennung kämen einige Datenschutzfragen auf. So schnell wird das Reisen mit technischer Entspannung also wohl nicht kommen.

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