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Facebook: Seiten dürfen ab sofort auch in Gruppen mitreden

(Foto: Shutterstock-Chinnapong)

Mit dem letzten großen Algorithmus-Update von Facebook haben Gruppen an Bedeutung gewonnen. Nun dürfen sich auch ausgewählte Facebook-Seiten in Gruppen engagieren.

Zunächst testweise können ausgewählte Seiten Gruppen beitreten und dort kommentieren und liken sowie eigene Beiträge posten. Schon seit dem Sommer 2017 dürfen Facebook-Seiten selbst Gruppen eröffnen, doch bislang war ihnen die Aufnahme in bestehende Gruppen verwehrt. Mit dem Anfang 2018 verkündeten neuen Algorithmus von Facebook haben Gruppen an Sichtbarkeit und Relevanz gewonnen. Seither werden ihre Inhalte gegenüber dem organischen Content von Unternehmen priorisiert.

Facebook-Gruppen als geschützter Raum

In den Gruppen erfolgt ein intensiver und regelmäßiger Austausch, die Mitglieder sprechen vertraulich und ehrlich miteinander. Das macht die Gespräche in Gruppen zu einer interessanten Informationsquelle für Unternehmen und ermöglicht ihnen, nah am Kunden zu agieren. Unternehmen erhalten in den Gruppen Inspiration für Content, können die Kritik ihrer Kunden aufnehmen und den intimeren Rahmen zur Kundenbindung nutzen.

Die Gruppenteilnehmer werden zudem benachrichtigt, wenn ein Mitglied etwas postet. Sie sehen die Inhalte somit schneller, öfter und länger als im Newsfeed.

Können Seiten jeder Gruppe in Facebook beitreten?

Wer eine Gruppe in Facebook verwaltet, könnte künftig Beitrittsanfragen von Seiten erhalten – während der Testphase allerdings nur von ausgewählten Facebook-Seiten. Will eine Gruppe das ausschließen, muss sie ihre Einstellungen verändern – die Default-Einstellung erlaubt Anfragen von Seiten. In jedem Fall empfiehlt es sich für Unternehmen, genau zu analysieren, welche Gruppen relevant sind und wo die Mitglieder dem Austausch mit Unternehmen offen gegenüberstehen.

Mit der Erweiterung setzt Facebook immer stärker auf Gruppen, erkennt aber gleichzeitig an, dass die Nutzer auch am Austausch mit Marken und Unternehmen interessiert sind. Marketer haben künftig die Möglichkeit, ihre Vision und Passion zu zeigen und ihre Marken näher am Kunden zu platzieren. Das gilt natürlich nur, wenn der werbliche Charakter nicht überwiegt und das Unternehmen wirklich an einem authentischen und offenen Meinungsaustausch interessiert ist.

 

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