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So hinderst du Facebook daran, deinen Browser-Verlauf für Werbung zu nutzen

Bild: Facebook

Facebook-Werbung erreicht Nutzer bereits seit geraumer Zeit basieren auf deren Interessen. Das Unternehmen hat jetzt angekündigt, künftig auch individualisierte Anzeigen auf Basis der vom Anwender besuchten Websites auszuspielen. User können das allerdings unterbinden oder eben gezielt nutzen, um für sie relevante Werbung zu erhalten.

Facebook: So funktioniert das neue Targeting

Bisher bekommen Nutzer von Facebook-Werbung auf Basis der vom Nutzer besuchten Websites auszuspielen. In den kommenden Wochen sollen zuerst Nutzer in den USA bedient werden – in den kommenden Monaten soll das neue Ad-Targeting auch in anderen Ländern greifen.

Mit dem neuen Feature namens Ad Preferences sollen Nutzer auswählen können, welche Facebook-Werbung für sie relevant ist und welche sie nicht mehr angezeigt bekommen möchten. (Bild: Facebook)
Mit dem neuen Feature namens Ad Preferences sollen Nutzer auswählen können, welche Facebook-Werbung für sie relevant ist und welche sie nicht mehr angezeigt bekommen möchten. (Bild: Facebook)

In der Ankündigung zum geplanten Ad-Targeting wird die Methode anhand eines kurzen Beispiels erklärt. Besucht ein Nutzer beispielsweise diverse Webseiten, um sich über neue TV-Geräte zu informieren, kann Facebook das erkennen und dem Anwender entsprechende Anzeigen mit Angeboten zu Fernsehgeräten präsentieren. Doch da hört der „Spaß“ noch nicht auf. Bleibt man bei dem genannten Beispiel, zieht Facebook auch den Rückschluss, dass sich der Anwender generell für Elektronik interessiert und kann in Zukunft entsprechende Werbe-Anzeigen ausliefern.

Zweischneidige Neuerung bei Facebook-Werbung

Die Ankündigung seitens Facebooks dürfte erneut Stimmen laut werden lassen, die sich um die Privatsphäre im Netz sorgen. Facebook versucht dem jedoch entgegen zu wirken, beziehungsweise die antizipierte Kritik im Sande verlaufen zu lassen, indem der Konzern jeder Anzeige ein neues Drop-Down-Menü spendiert, mit dem der Nutzer entscheiden kann, ob und wenn ja wie relevant eine bestimmte Werbung für ihn ist. Das neue Feauture, das schon bald ausgerollt werden soll, hört auf den Namen „Ad Preferences“ und zeigt dem Nutzer unter anderem auch an, warum er eine bestimmte Werbung angezeigt bekommt.

Zwar geben die Ad Preferences dem Anwender die Möglichkeit, bestimmte Ads nicht mehr angezeigt zu bekommen – das ändert aber natürlich nichts an der Tatsache, dass Facebook dennoch entsprechende Daten erhebt und trackt, welche Webseiten besucht werden. Nutzer, die sich daran stören, dass Facebook besuchte Webseiten auswertet, um noch gezielter Werbung schalten zu können, haben die Möglichkeit, das zu verhindern. Wer verhindern möchte, dass Facebook die Browser-Historie nutzt, muss die personalisierte Facebook-Werbung via Opt-Out bei der Digital Advertising Alliance unterbinden.

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Eine Möglichkeit, um auf besuchten Webseiten basierende Facebook-Werbung zu unterbinden, besteht in einem Opt-Out auf der Seite der Digital Advertising Alliance. (Bild: Digital Advertising Alliance)

Hierfür ist es nötig, Cookies zu aktivieren und Tools wie AdBlocker Plus und ähnliche zu deaktivieren. Ebenfalls sollte man im Hinterkopf behalten, dass der Opt-Out lediglich für den Browser gilt, mit dem man die Seite der Digital Advertising Alliance genutzt hat.

Wählt ihr den Tab „Companies Customizing Ads for Your Browser“ aus, erhaltet ihr eine Liste aller Unternehmen, die euch in eurem Browser personalisierte Werbung ausspielen. Dort findet sich auch Facebook. Setzt ein Häkchen neben den Eintrag und klickt auf „Submit“ – fertig.

Wer mobil mit iPhone oder Smartphone auf der sicheren Seite sein will, muss Hand an die Einstellungen seines Mobile-Devices legen. Unter iOS findet sich die entsprechende Option unter „Allgemein -> Einschränkungen -> Werbung“, während Android-Nutzer den Eintrag in den Einstellungen unter „Google -> Anzeigen“ finden. Dort müssen Nutzer einfach ein Häkchen bei „Interessenebezogene Anzeigen deaktivieren“ setzen.

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4 Reaktionen
Erik Petersen

Verdammt nochmal, was für ein bodenlos schlechter Artikel! Das ist ein ernstes Thema und in Sachen Selbstschutz wird allerhöchstens zwischendrin irgendwas von AdBlock Plus gefaselt. Sechs, setzen! Zu morgen schreibst Du einen Aufsatz über digitale Selbstverteidigung.
Supersauer, E.P.

Antworten
Ich, wer sonst?

"mit iPhone oder Smartphone"

Yes! Ich habe kein iPhone sondern ein Smartphone (Windows Phone) :-)

Antworten
Andi

Unter iOS geht das in den Einstellungen im Menü Datenschutz->Werbung und nicht unter "Einschränkungen".

Antworten
Ftzgfr

In Anbetracht der FB Screenshots scheint der Artikel schon eine Weile auf Halde zu liegen......

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