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Wieso ihr (ein bisschen) mehr gefettet schreiben solltet

Fettdruck wird als hilfreich für die Nutzer:innen angesehen: Diese könnten so schneller erkennen, was im Text wichtig ist. Doch hilft er auch bei SEO?

2 Min. Lesezeit
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Die Google-Suche frustriert bisweilen diejenigen, die damit arbeiten müssen. (Foto: Wachiwit/Shutterstock.com)


Fettdruck ist insbesondere deswegen beliebt, weil er den Nutzer:innen helfen soll, den Text zu überfliegen. Da die wichtigen Schlagwörter und Satzteile den Lesenden quasi entgegenleuchten, sollen die Leser:innen einfacher und schneller durch den Text kommen. In den Google SEO Office-Hours vom 12. November 2021 hat John Müller nun bestätigt: Fettdruck hilft auch für die Suchmaschinenoptimierung. Jedenfalls dann, wenn er in Maßen eingesetzt wird.

Fett für SEO

Müller sagt, Google versuche zu verstehen, worum es auf einer Seite geht. Dabei werde auf verschiedene Elemente geachtet, um herauszufinden, was betont und zu welchem Thema welche Aussage getroffen werden soll – beispielsweise die Überschriften. Laut Müller registrieren die Crawler aber auch, wenn Text gefettet oder kursiv ist. Auch das sei ein Signal dafür, was auf der Seite wichtig ist. Es habe also bis zu einem gewissen Grad ein bisschen mehr Wert, in dem Sinne, dass die Seite sich also um die gefetteten oder kursiven Inhalte dreht. Da sich das aber in der Regel mit dem gleiche, was Google ohnehin herausgefunden hätte, würde es nicht sonderlich viel ändern.

Fettungen immer relativ zum gesamten Text

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Müller betont dabei aber, dass die Fettungen unbedingt mit Blick auf die Gesamtmenge des Textes gesetzt werden müssen. Es helfe beispielsweise nichts, alles oder fast alles zu fetten, aus dem Gedanken heraus, dass die Seite zum Thema die wichtigste sein müsse – denn wenn alles gefettet ist, sei nichts wichtig, weil alles gleich ist. Wenn alles wichtig ist, ist nichts wichtig.

Stattdessen sollten nur eine Handvoll Sätze oder Wörter auf der Seite gefettet werden, um tatsächlich wirklich die Kernthemen und -aussagen herauszubilden. Dann erkenne auch die Suchmaschine einfacher, dass diese wenigen fettgedruckten Phrasen die wichtigsten Punkte auf der Seite sind – und messe dem auch mehr Wert bei.

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Insgesamt gehe es dabei um semantisches HTML: Ein Text werde dabei mit dem richtigen Markup ausgezeichnet und mache ihn damit wertvoller und bedeutsamer. Das würde Google als positiv bewerten und helfe, die Seite besser einzuordnen.

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Ist es egal, ob „b“ oder „strong“ verwendet wird?

Ja! Müller spricht auch ein Video von Ex-Googler Matt Cutts aus dem Jahr 2013 an. Dabei geht es um den Unterschied zwischen den beiden HTML-Tags, mit denen ein Fettdruck erzielt werden kann: „b“ und „strong“. Cutts sagt dabei, dass beim Crawlen, Bewerten, Indexieren und Ranken dabei kein Unterschied aufgrund des gewählten Tags für die Fettung gemacht werde. Dasselbe gelte auch für „em“ und „i“ für das Kursive.

Wer die gesamte englische SEO Office-Hour ansehen möchte, kann das hier tun:

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